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Ostprignitz-Ruppin Zaatzker Ortsbeirat ist ab sofort ein Duo
Lokales Ostprignitz-Ruppin Zaatzker Ortsbeirat ist ab sofort ein Duo
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00:18 27.05.2016
Marina Hecklau, Christiane Hamelow, Jaqueline Türk (v.l.). Quelle: Björn Wagener
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Zaatzke

Der neue Ortsbeirat von Zaatzke besteht ab sofort nur noch aus zwei Personen – der Ortsvorsteherin Jaqueline Türk aus Zaatzke und der Beirätin Marina Hecklau aus Glienicke. Nach der Konstituierung am Montagabend gab es Blumen von Christiane Hamelow, der Hauptamtsleiterin in der Heiligengraber Gemeindeverwaltung.

In der Mindestbesetzung

Der Beirat existiert damit in seiner absoluten Mindestbesetzung. Nachdem sich der vorherige Ortsvorsteher Mathias Wolter umzugsbedingt am 4. März von seinem Posten verabschiedet hatte, stand zunächst die Frage im Raum, wie es mit dem Beirat weitergehen soll. Denn der mögliche Nachrücker Harry Schröder hatte diese Aufgabe abgelehnt.

Jaqueline Türk und Marina Hecklau entschieden sich jedoch dafür, als Duo weiter zu machen. „Wir versuchen es. Es wurde in letzter Zeit schon so viel für das Dorf erreicht, da wäre es wirklich schade, jetzt einfach aufzugeben“, sagte Jaqueline Türk. Das könne man schließlich immer noch. Aber daran will jetzt ohnehin niemand denken. Auch Christiane Hamelow bekannte, dass diese Lösung „besser als eine Neuwahl“ sei.

Keine Bürgersprechstunden

Jaqueline Türk kündigte auf der Sitzung am Montag an, keine Bürgersprechstunden abhalten zu wollen. „Wenn jemand ein Anliegen hat, kann er mich persönlich ansprechen oder anrufen. Ich bin da flexibel.“ Selbstverständlich sind die Einwohner auch bei den Ortsbeiratssitzungen willkommen, um Fragen zu stellen und Dinge zu klären oder zumindest anzubringen. Allerdings machten sie sich meist rar.

Die beiden Frauen an der Dorfspitze wünschten sich mehr Beteiligung – auch beim Frühjahrsputz. Am diesjährigen Einsatz hätten sich nur wenige Helfer beteiligt. So versuchte man in der Runde am Montag zu ergründen, weshalb das so ist. Möglicherweise würden viele Einwohner wohl nicht die Notwendigkeit sehen, weil sie davon ausgingen, dass die Gemeinde für die Sauberkeit im Dorf zuständig ist. Allerdings war man sich in der Runde auch einig, dass das der falsche Ansatz sei. „Denn dann könnten wir ja gleich alles sein lassen“, meinte Marina Hecklau. Beide Frauen hoffen, das Interesse der Einwohner für ihr Dorf künftig noch steigern zu können.

Von Björn Wagener

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