Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Zaatzker Ortsbeirat ist ab sofort ein Duo

Jaqueline Türk neue Ortsvorsteherin Zaatzker Ortsbeirat ist ab sofort ein Duo

Der Ortsbeirat in Zaatzke besteht ab sofort nur noch aus zwei Mitgliedern – Ortsvorsteherin Jaqueline Türk aus Zaatzke und Beirätin Marina Hecklau aus Glienicke. Zum Amtsantritt in der neuen Besetzung gab es am Montagabend Blumen von Hauptamtsleiterin Christiane Hamelow.

Voriger Artikel
Bereits eine Woche Bauverzug in Kyritz
Nächster Artikel
Ringe für die Dohlen vom Kyritzer Kirchturm

Marina Hecklau, Christiane Hamelow, Jaqueline Türk (v.l.).

Quelle: Björn Wagener

Zaatzke. Der neue Ortsbeirat von Zaatzke besteht ab sofort nur noch aus zwei Personen – der Ortsvorsteherin Jaqueline Türk aus Zaatzke und der Beirätin Marina Hecklau aus Glienicke. Nach der Konstituierung am Montagabend gab es Blumen von Christiane Hamelow, der Hauptamtsleiterin in der Heiligengraber Gemeindeverwaltung.

In der Mindestbesetzung

Der Beirat existiert damit in seiner absoluten Mindestbesetzung. Nachdem sich der vorherige Ortsvorsteher Mathias Wolter umzugsbedingt am 4. März von seinem Posten verabschiedet hatte, stand zunächst die Frage im Raum, wie es mit dem Beirat weitergehen soll. Denn der mögliche Nachrücker Harry Schröder hatte diese Aufgabe abgelehnt.

Jaqueline Türk und Marina Hecklau entschieden sich jedoch dafür, als Duo weiter zu machen. „Wir versuchen es. Es wurde in letzter Zeit schon so viel für das Dorf erreicht, da wäre es wirklich schade, jetzt einfach aufzugeben“, sagte Jaqueline Türk. Das könne man schließlich immer noch. Aber daran will jetzt ohnehin niemand denken. Auch Christiane Hamelow bekannte, dass diese Lösung „besser als eine Neuwahl“ sei.

Keine Bürgersprechstunden

Jaqueline Türk kündigte auf der Sitzung am Montag an, keine Bürgersprechstunden abhalten zu wollen. „Wenn jemand ein Anliegen hat, kann er mich persönlich ansprechen oder anrufen. Ich bin da flexibel.“ Selbstverständlich sind die Einwohner auch bei den Ortsbeiratssitzungen willkommen, um Fragen zu stellen und Dinge zu klären oder zumindest anzubringen. Allerdings machten sie sich meist rar.

Die beiden Frauen an der Dorfspitze wünschten sich mehr Beteiligung – auch beim Frühjahrsputz. Am diesjährigen Einsatz hätten sich nur wenige Helfer beteiligt. So versuchte man in der Runde am Montag zu ergründen, weshalb das so ist. Möglicherweise würden viele Einwohner wohl nicht die Notwendigkeit sehen, weil sie davon ausgingen, dass die Gemeinde für die Sauberkeit im Dorf zuständig ist. Allerdings war man sich in der Runde auch einig, dass das der falsche Ansatz sei. „Denn dann könnten wir ja gleich alles sein lassen“, meinte Marina Hecklau. Beide Frauen hoffen, das Interesse der Einwohner für ihr Dorf künftig noch steigern zu können.

Von Björn Wagener

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg