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Zaatzker Ortsvorsteher verabschiedete sich

Kommunalpolitik Zaatzker Ortsvorsteher verabschiedete sich

Mathias Wolter war seit Mai 2014 Ortsvorsteher in Zaatzke. Wegen seines Umzuges nach Wusterhausen musste er diesen Posten aufgeben. Am Freitagabend verabschiedete er sich. Da Nachrücker Harry Schröder ablehnte, besteht der Beirat jetzt nur noch aus Jaqueline Türk und Marina Hecklau.

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Christiane Hamelow überreicht Blumen an Mathias Wolter. Links im Bild: Egmont Hamelow.

Quelle: Björn Wagener

Zaatzke. Mathias Wolter ist nicht mehr Ortsvorsteher von Zaatzke. Er verabschiedete sich am Freitagabend mit einer Bürgerversammlung aus dem Dorf. Denn er zieht nach Wusterhausen. Damit besteht der Ortsbeirat ab sofort aus einem Duo – Jaqueline Türk und Marina Hecklau. Als möglicher Nachrücker für den Posten des Ortsvorstehers hatte zwischenzeitlich Harry Schröder zur Debatte gestanden. Er habe aber abgelehnt, das Amt zu übernehmen, berichtete Christiane Hamelow, Hauptamtsleiterin in der Gemeindeverwaltung Heiligengrabe. Gemeinsam mit ihrem Mann Egmont, Vize-Landrat im Landkreis Oberhavel und Zaatzker, nahm sie an der abendlichen Runde teil. Beide wünschten Mathias Wolter alles Gute für die Zukunft und überreichten ihm Blumen. „Du hast Zaatzke gutgetan“, sagte Egmont Hamelow, der den Weggang Wolters sehr bedauerte.

Abschiedspräsente gab es aber auch von den beiden verbleibenden Beirätinnen und von Lola Dannehl. Mathias Wolter sagte, dass er mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehe. Die Arbeit als Ortsvorsteher habe ihm immer Spaß gemacht. „Aber ich bin ja nicht aus der Welt, ich stehe euch weiterhin mit meinem Rat zur Seite“, sagte er. Außerdem könnten Jaqueline Türk und Marina Hecklau auf die Unterstützung der örtlichen Vereine zählen. „Wir versuchen es und nehmen natürlich auch Kritik an. Man wächst ja an seinen Aufgaben“, sagte Jaqueline Türk.

Das Trio war am 25. Mai 2014 gewählt worden, die Geschicke des Dorfes zu leiten, nachdem Zaatzke zuvor seit 2010 gänzlich ohne Ortsbeirat hatte auskommen müssen. Als wichtigste Meilensteine in dieser Zeit nannte Mathias Wolter die Gründung des Vereins „Landleben Zaatzke“ im Juni oder die Einweihung des neuen Gedenksteines für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges im September 2015. Darüber hinaus wurden unter anderem die Straßenlampen auf LED-Technik umgerüstet oder auch die Straße Glienicker Weg in Glienicke befestigt. Aber Wolter hielt auch Ausblick auf das laufende Jahr. So gibt es am 22. März ab 16 Uhr eine Ortsbegehung; am 24. März ein Osterfeuer, für das am 19. März von 9 bis 12 Uhr unbehandeltes Holz angeliefert werden kann. Am 27. März steht das traditionelle Ostereier-Trudeln auf dem Programm, und am 30. April wird der Maibaum aufgestellt.

Von Björn Wagener

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