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Ostprignitz-Ruppin Zahlenstreit – Posse um neue Postleitzahl
Lokales Ostprignitz-Ruppin Zahlenstreit – Posse um neue Postleitzahl
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16:31 18.11.2017
Die Gottberger haben wenig Verständnis für den Wunsch der Post.
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Gottberg

Die 200 Einwohner von Gottberg in der Gemeinde Märkisch Linden im Amt Temnitz sind derzeit nicht gut auf die Post zu sprechen. Grund: Das Unternehmen will durchsetzen, dass für Gottberg die Postleitzahl geändert wird. Statt der 16845 soll nun die 16818 für Gottberg gelten. Das mag zwar aus Sicht der Post sinnvoll sein, da auch die anderen Orte von Märkisch-Linden die Postleitzahl 16818 haben.

Bürgermeister fuhr selbst zum Postverteilzentrum

Dennoch sind die Gottberger frustriert und haben sich dagegen ausgesprochen. Wäre das doch bereits die zweite Änderung ihrer Adresse innerhalb von zwei Jahren und zudem erneut mit Kosten für das Ummelden bei Versicherungen und Banken verbunden. Denn nach dem Bilden der Großgemeinde Märkisch-Linden mussten auf Wunsch von Post, Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr bereits die vielen Dorfstraßen verschwinden und neue Hausnummern verteilt werden, damit die Adresse eindeutig zugeordnet werden kann. Nur dann könnten im Fall der Fälle die Retter schnell vor Ort sein und Sendungen auch gleich beim ersten Versuch an der richtigen Adresse abgegeben werden, hieß es. Das funktioniert inzwischen auch einigermaßen – wenngleich Detlef Scholz, der Bürgermeister von Märkisch Linden, vor ein paar Tagen gerade erst ins Postverteilzentrum nach Wustermark (Havelland) gefahren ist, weil ein größeres Paket partout nicht bei ihm ankam: Die neue Adresse von Scholz war im Verteilzen­trum unbekannt.

Laut Postsprecherin Tina Birke werden 94 Prozent der Briefsendungen, die mit der Deutschen Post transportiert werden, von einem auf den anderen Tag zugestellt. Das gelinge aber nur, wenn die Adressen eindeutig zuzuordnen seien. Offen blieb, warum die Post die Postleitzahl für Gottberg nicht gleich beim Ändern der Straßennamen und Hausnummern geändert hat.

Von Andreas Vogel

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