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Ostprignitz-Ruppin Zehn Wagen beim Erntefest
Lokales Ostprignitz-Ruppin Zehn Wagen beim Erntefest
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00:16 14.09.2016
Jedes Jahr eine neue Erntekrone: Die Familien Lindemann und Süßmann sind aktiv. Quelle: Christamaria Ruch
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Blandikow

Die Traktoren zuckeln in der Mittagssonne durch Blandikow und ziehen eine besondere Fracht hinter sich her. Liebevoll geschmückte Erntewagen sind ein Markenzeichen in dem Dorf – das hat sich schon bis Wittstock herumgesprochen. Anders lässt sich der Zuspruch am Straßenrand nicht erklären.

Am Sonnabend rollte der Umzug zum Auftakt des Erntefestes quer durchs Dorf – immerhin 30 Minuten dauerte die Parade. „Das ist so schön“, sagte Armin Möhle aus Wittstock am Straßenrand. „Ich habe Bekannte hier und bin zum dritten Mal wegen des Festes zu Besuch.“

Auch Klaus-Walter und Marianne Sturzebecher steuern jedes Jahr das Dorf an: „Oft haben wir hier auf einem Wagen gesessen und sind mitgefahren“, so Klaus-Walter Sturzebecher. Er wohnte von 1945 bis 1964 in Blandikow und seitdem in Wittstock. „Wir hätten nicht gedacht, dass heute so viele Wagen mitfahren“, sagte er.

Die Kinder radelten beim Umzug vorneweg. Quelle: Christamaria Ruch

In der Tat. Zehn Wagen oder andere Fahrzeuge auf zwei und vier Rädern reihten sich ein. Vorneweg radelten die Kinder mit Blumen am Lenker. Hartwig Herm mit stilvollem Zylinder steuerte den Traktor Marke Deutz D 40. An seiner Seite saß der sechs Jahre alte Lennart Lindemann. Hinten auf dem Wagen machten es sich zwölf Mitglieder der Familien Lindemann und Süßmann bequem. „Jedes Jahr schmücken wir gemeinsam einen Wagen, nehmen sogar Urlaub dafür und sammeln überall Schmuck“, sagte Christiane Lindemann. „Immer gibt es ein neue Erntekrone“, so Uwe Süßmann.

Vorne am Traktor prangte nun eine Kuh aus Holz, hinten am Hänger hingen Milchkannen und die Insassen verteilten ab und zu eine kurze Abkühlung aus der Wasserspritze. „Hoch lebe die Kuh!“ lautete das Motto dieses Wagens. Am Ende ernteten alle Beteiligten ein Geschenk. „Seit einigen Jahren nehmen wir keine Platzierungen mehr vor“, so Ortsvorsteher Robert Scholz. Auf dem Gelände der Dörbbtenne ging dann das Fest weiter.

Von Christamaria Ruch

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