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Ostprignitz-Ruppin Zernitz: Von der Feuerwehr zum Gemeindehaus
Lokales Ostprignitz-Ruppin Zernitz: Von der Feuerwehr zum Gemeindehaus
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02:15 15.02.2016
Wenn an die der Fahrzeughalle gegenüberliegende Seite angebaut wird, entsteht eine U-Form und damit auch ein kleiner Hof. Quelle: Matthias Anke
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Zernitz

Aus der Vogelperspektive betrachtet, lässt sich der Plan für ein neues Dorfgemeinschaftshaus in Zernitz schlicht so beschreiben: Aus einem L wird ein U. Denn das bisher l-förmige Feuerwehrgerätehaus soll um einen Anbau dahingehend erweitert werden, dass dieser neue Komplex dann eben u-förmig aussieht.

„Der Antrag zur Baugenehmigung soll jetzt gestellt werden“, informiert Bürgermeisterin Sigrid Schumacher. Denn nur mit einer Baugenehmigung bestehe die Aussicht auf Fördergeld aus dem Programm „Leader“. Ohne eine solche Förderung jedoch sei die Investition in sechsstelliger Höhe der Gemeinde einfach zu teuer.

Dass nur mit dieser Hilfe gebaut werden soll, ist in einem Grundsatzbeschluss zu dem Projekt festgelegt. Die Gemeindevertreter fassten ihn im vorigen Herbst. „Ideen gibt es schon seit längerem. Es war auch Mal von einem neuen, viel größeren Gemeindezentrum die Rede, aber auf diese Weise nun über einen Anbau Platz zu schaffen, geht ja auch“, sagt die Bürgermeisterin – die dennoch Bedenken hatte: „Wir müssen ja noch so einiges andere erhalten und bewirtschaften, und in Lohm gibt es doch das Bürgerhaus.“

Die Rede ist von einer „multifunktionalen Nutzung“ für die Zernitzer

Der Vorteil der Lösung aber, an der nun für Zernitz gearbeitet wird, bestehe in der Möglichkeit einer sogenannten multifunktionalen Nutzung des dann neuen Hauses. Schließlich befindet sich der Dorfkindergarten gleich nebenan. Und die Kinder von dort bekämen damit zugleich einen Turnraum.

Für die Gemeindevertretersitzungen, die im Winter im Lohmer Bürgerhaus und im Sommer bei der Zernitzer Feuerwehr erfolgen, reichte der Platz zwar stets. Wenn in Zernitz aber Beerdigungen oder größere Familienfeste stattfinden, fehlt es an der Räumlichkeit. Die Gaststätte ist seit Ewigkeiten schließlich schon geschlossen.

Dem weiteren, umliegenden Gastgewerbe in der Region solle nun jedoch keine Konkurrenz gemacht werden, wenn in Zernitz statt des bisherigen Platzes in der Feuerwehr für 40 am Ende ein Raum für bis zu gut 80 Personen geschaffen wird. Vorteil ist zudem, die schon vorhandene Infrastruktur nutzen und erweitern zu können. „Es braucht ja dann doch etwas größere sanitäre Einrichtungen“, sagt Sigrid Schumacher.

Angesichts des nun bevorstehenden Antragsprozederes rechnet sie mit einem Baustart jedoch „nicht vor dem nächsten Jahr“.

Von Matthias Anke

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