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Zitterpartie um „Rosa Wizoka“

Um Wittstock-Rose gebangt Zitterpartie um „Rosa Wizoka“

Der Wittstocker Friedhofsgärtner Bernd Haase fürchtete schon, seine Bestellung über 200 Exemplare von „Rosa Wizoka“ nicht mehr zu bekommen, weil der Gartenbaubetrieb BKN Strobel Insolvenz angemeldet hat. Doch Armin Eßer von der BKN beruhigt: „Wir arbeiten ganz normal weiter.“

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Bernd Haase mit der Wittstock-Rose.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Kommt sie oder nicht? Bis vor ein paar Tagen war sich Friedhofsgärtner Bernd Haase aus Wittstock alles andere als sicher, dass seine bestellte Lieferung von 200 Exemplaren der Wittstock-Rose „Rosa Wizoka“ tatsächlich eintreffen wird. Denn über den Einkaufsverbund Egesa hat er per E-Mail erfahren, dass der Pflanzenhandel- und die Pflanzenproduktion BKN Strobel aus dem Raum Pinneberg in Schleswig-Holstein am 25. September Insolvenz angemeldet hätten. Die Sortimentsbaumschule BKN Strobel hat „Rosa Wizoka“ gezogen.

Diese Mitteilung ließ Bernd Haase zweifeln und gleichzeitig hoffen, dass die georderten Pflanzen noch ankommen. Denn sobald ein Insolvenzverwalter eingesetzt wird, könne es durchaus passieren, dass bestellte Ware nicht mehr ausgeliefert wird.

Ein paar Exemplare gibt es noch beim Wittstocker Gärtnermeister Bernd Haase

Ein paar Exemplare gibt es noch beim Wittstocker Gärtnermeister Bernd Haase.

Quelle: Björn Wagener

Angesichts dieser Situation hatte er seine ursprünglich bestellten 100 Rosen sogar verdoppelt, um noch möglichst viele Pflanzen zu bekommen, falls er überhaupt noch welche bekommt. Auch sorgt er sich seither um die Zukunft der Lizenzen für diese Rosensorte. Werden sie womöglich verkauft? Hätte ein neuer Besitzer dann überhaupt Interesse an der weiteren Vermarktung der Wittstock-Rose?

Seit Donnerstag vergangener Woche herrscht zumindest so weit Gewissheit, als dass die bestellten Rosen da sind. Sie sind „wurzelnackt“ und werden nur noch Sonnabend für 8,50 Euro pro Stück verkauft. Ab nächste Woche gibt es ausschließlich eingetopfte Exemplare für jeweils 15 Euro.

So schön blüht „Roza Wizoka“

So schön blüht „Roza Wizoka“.

Quelle: Björn Wagener

Armin Eßer von der BKN Strobel bestätigt auf MAZ-Nachfrage, dass eine Insolvenzverwalterin eingesetzt worden sei, der Betrieb jedoch „ganz normal“ weitergehe. Um bestellte Ware müsse niemand bangen. Es sei auch noch eine „reichliche“ Anzahl von Rosa-Wizoka-Pflanzen vorhanden, ohne eine Zahl zu nennen. „Wir reden auch noch nächsten Sommer über Wittstock-Rosen. Wittstock bleibt in Strobel-Hand“, beruhigt Eßer.

Die Rose wurde beim Stadtfest am 30. Mai auf dem Wittstocker Marktplatz auf den Namen „Rosa Wizoka“ getauft. Dazu war sogar Stargast Dagmar Frederic eingeladen worden (die MAZ berichtete). Damals war auch Armin Eßer in Wittstock zu Gast. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Wittstock und Uetersen verschenkte er 25 Exemplare der „Rosa Wizoka“ an Bürgermeister Jörg Gehrmann, wenngleich dieser sie auch nicht sofort in Empfang nehmen konnte. Denn damals standen die Rosen noch „auf dem Feld“, aber inzwischen seien sie so weit gediehen, dass sie übergeben und eingepflanzt werden können. Armin Eßer kündigt daher an, demnächst einen Termin für die Übergabe finden zu wollen.

Von Björn Wagener

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