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Zu betrunken für die Ausnüchterungszelle

Randalier in Kyritz Zu betrunken für die Ausnüchterungszelle

Ein Hilferuf von Rettungssanitätern in Kyritz führt die Polizei am Montagabend in die Fröbelstraße. Dort liegt ein verletzter Mann, der stark betrunken ist. Die Sanitäter können ihm nicht helfen, da ein zweiter Mann den Einsatz aggressiv behindert. Erst nach einiger Zeit, der Störer wurde vertrieben, ist Hilfe möglich. Der Betrunkene ist aber gar nicht dankbar. Im Gegenteil.

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Quelle: dpa

Kyritz. Gegen 20 Uhr wissen in die Rettungssanitäter am Montagabend in der Fröbelstraße einfach nicht mehr weiter. Sie haben einen verletzten, stark alkoholisierten Mann vor sich, der sich nicht behandeln lassen will und gegenüber den Rettungskräften handgreiflich wird. Zudem ist da noch ein bisher unbekannter Mann vor Ort, der die ärztliche Versorgung behindert. Die Polizei muss aushelfen.

Während sich die Polizeibeamten vor Ort von den Rettungssanitätern die Situation schildern lassen, mischt sich der Unbekannte immer wieder ein. Auch er ist augenscheinlich alkoholisiert und aggressiv. Mehrfach wird er aufgefordert, Abstand zu nehmen, kommt dem jedoch nicht nach. Erst als die Beamten ihr Reizstoffsprühgerät einsetzen, dreht er sich weg und geht davon. Verletzt wurde er dabei offenbar nicht.

Erst jetzt können die Beamten den 30-jährigen Verletzten ansprechen. Dieser kann aber, wohl aufgrund seiner starken Alkoholisierung, keine Angaben zu seinen Verletzungen machen.

Was er aber kann, sind Beleidigungen aussprechen. Der Mann beleidigt die Polizisten gleich mehrfach.

Aufgrund seiner aggressiven Stimmung und Uneinsichtigkeit wird er schließlich ins polizeiliche Gewahrsam genommen und nach Neuruppin gebracht.

Ihm wird zur Eigensicherung der Beamten und aufgrund seiner starken Stimmungsschwankungen, welche von weinerlich bis aggressiv und angriffslustig reichten, Handfesseln angelegt.

Als er dann endlich im Streifenwagen sitzt, ist aber keine Ruhe. Immer wieder schlägt er mit seinem Kopf gegen die Fensterscheibe, tritt gegen die Autositze und beschädigt die hintere Tür.

Ein in der Polizeiinspektion durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,24 Promille. Durch einen Arzt wird schließlich die Gewahrsamstauglichkeit verneint, woraufhin der Mann auch aufgrund seines labilen Zustandes ins Krankenhaus eingewiesen wurde.

Von MAZonline

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