Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Zu schnell auf staubigem Weg
Lokales Ostprignitz-Ruppin Zu schnell auf staubigem Weg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:34 08.10.2017
Kommen Autos hier lang, wird es sehr staubig. Quelle: Björn Wagener
Papenbruch

Die Straße „Am Schulberg“ in Papenbruch ist kurz und staubig. Der Untergrund ist zwar ein wenig befestigt, aber es gibt keinen Straßenbelag oder wenigstens Kopfsteinpflaster. Dennoch: „Die fahren hier wie die Verrückten“, sagte eine Anwohnerin auf der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates und berichtete zudem von deftigen Wortgefechten zwischen Kraftfahrern und Anwohnern. Sogar große landwirtschaftliche Fahrzeuge seien dort viel zu schnell unterwegs. Das sei nicht nur gefährlich, sondern setze auch der ohnehin schon stark beanspruchten Straße mächtig zu.

Die Straße, die anfangs nur eine einfache Sandpiste war, sei zwar vor einiger Zeit ein wenig ausgebessert worden, aber das löse das Problem langfristig nicht. Mittlerweile sei es schon wieder nötig, Hand an der Straße anzulegen. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung fehlt. Stramme 50 km/h sind erlaubt.

Tempo 30 wäre noch zu viel

„Dabei wäre selbst Tempo 30 noch zu viel“, sagt ein Anwohner, der nicht namentlich genannt werden möchte. Neben den landwirtschaftlichen Fahrzeugen seien es aber auch Fahrer von Paketdiensten und ähnlichen Fahrzeugen, die „Am Schulberg“ mächtig Staub aufwirbelten.

Der Anwohner schlägt deshalb vor, dass dort ein Schild „Spielstraße“ aufgestellt werden sollte, dass dafür sorgt, dass Schrittgeschwindigkeit gefahren wird. Genau das war bereits in der Beiratssitzung von einer Anwohnerin gefordert worden. Aus Sicht des Ortsbeirates wäre zunächst einmal ein Gespräch mit dem Chef des Landwirtschaftsunternehmens möglich.

Eine Tempobegrenzung kann das Gremium nicht durchsetzen, jedoch wäre es möglich, über die Gemeinde darauf hinzuwirken, dass Am Schulberg Handlungsbedarf für die Verkehrsbehörde des Kreises bestehe. Die Anwohner, die gern eine Geschwindigkeitsbegrenzung erreichen würden, kündigen an, nicht locker lassen zu wollen. Denn sie wissen, dass ihr Anliegen mehr Chancen hat Gehör zu finden, wenn es von weiteren Unterstützern bekräftigt wird.

Von Björn Wagener

Zehn Jahre bereits gibt es das „Kleeblatt“, den freiwilligen Zusammenschluss von Kyritz, Neustadt, Wusterhausen und Gumtow. Die vier Kommunen beschließen dieser Tage die Fortschreibung ihres Entwicklungskonzeptes bis 2030. In Kyritz ist das schon geschehen, die Wusterhausener und Gumtower haben die Vorlage am 10. Oktober auf dem Tisch, zeitnah zu Neustadt.

08.10.2017

Vor genau zehn Jahren öffnete das Familienzentrum „Oase“ im Kyritzer Mehrgenerationenhaus (MGH) seine Pforten. Seither erweiterte sich schrittweise das dortige Angebot, das sich in erster Linie an Familien und Alleinerziehende mit Unterstützungsbedarf richtet. Am Sonnabend wurde das Jubiläum im Saal des MGH mit zahleichen Gästen gefeiert.

11.10.2017

Gut 150 Treckerfreunde trafen sich am Sonnabend im Herzberg zum Teilemarkt für Traktoren. Organisiert hatte ihn der Verein Falut, der auch das alljährliche Rüthnicker Traktorentreffen bestreitet. Vereinschef Peter Herzog möchte den Markt zu einer festen Größe machen. Dafür muss er aber noch etwas bekannter werden.

08.10.2017