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Zühlener Viehmarkt erlebte 20. Auflage

Traktorenparade mit 30 Schleppern und Zugmaschinen Zühlener Viehmarkt erlebte 20. Auflage

Traktoren und Landmaschinen, ob alt oder neu, sind auf Hochglanz gewienert, als sie in der Traktorparade durch Zühlen ziehen. Zum 20. Mal fand dort der Zühlener Viehmarkt statt, wie immer gut besucht. Neben einem bunten Rahmenprogramm waren aber vor allem die edlen Rassetiere der große Hit.

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Die alte Technik haben die Teilnehmer der Traktorparade auf Hochglanz poliert.

Quelle: Jürgen Rammelt

Zühlen. Der Zühlener Viehmarkt hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Auch bei der 20. Auflage des Spektakels rund um die Landwirtschaft konnten die Organisatoren wieder einige hundert Besucher zählen. Besonders die Landbevölkerung rund um Rheinsberg nutzte die Gelegenheit, sich edle Rassetiere hautnah anzuschauen sowie alte und neue Landtechnik zu bestaunen.

Die Stimmung war prächtig. Und selbst von den am späten Nachmittag aufkommenden Gewitterwolken ließen sich die Gäste wenig beeindrucken. Weil die Vorbereitung und Durchführung des Marktes richtig viel Arbeit macht, hatten Hartmut Schliephacke und Petra Lemke schon vor fünf Jahren darüber nachgedacht, den Markt nicht mehr jedes Jahr durchzuführen.

Vollblutlandwirt gibt "sein Kind" nicht aus der Hand

Doch davon ist im Moment keine Rede mehr. Hartmut Schliephacke, der den Posten des Ortsvorstehers an den berühmten Nagel gehangen hat, will „sein Kind“ einfach nicht aus der Hand geben. Wie in all den Jahren zuvor, verteilte der Vollblutlandwirt am Sonnabend Blumen und führte mit seinem Traktor sogar den Umzug der Zugmaschinen an, mit dem der Viehmarkt traditionsgemäß eröffnet wurde.

Moderne Landtechnik vs. alte Landmaschinen herausgeputzt und auf Hochglanz poliert: Knapp 400 Besucher haben sich beim 20. Zühlener Viehmarkt in Rheinsberg am Sonnabend von Technik, Rassetieren und einem unterhaltsamen Rahmenprogramm begeistern lassen.

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Wie es sich gehört, hatten die Zühlener, aber auch die Technikfans aus den Nachbarorten, ihre Traktoren und Landmaschinen herausgeputzt und auf Hochglanz gewienert. Auf dem Festplatz angekommen, wurden die Veteranen vorgestellt und konnten anschließend von den zahlreichen Besuchern in Augenschein genommen werden. Natürlich wurde auch gefachsimpelt und über die Zeiten gesprochen, als die Maschinen noch auf den Äckern ihren Dienst verrichteten.

Zuchtbullen ziehen das Interesse der Besucher an

Doch es gab noch weitere Attraktionen, die für Aufsehen sorgten. Da waren zum Beispiel einige zentnerschwere Zuchtbullen zu bewundern, die in den Rinderherden der Rheinsberger Agrar-GmbH für Nachwuchs sorgen. Aber auch einige Mutterkühe mit ihren Kälbern, sowie Tauben und Hühner, ausgestellt von den Rheinsberger und Flecken Zechliner Kleintierzüchtern, fanden das Interesse der Besucher.

Spannend ging es beim Hähnewettkrähen zu. Sieger wurde ein Hahn der Rasse Zwerg-Brahma von Uwe Braun, der in 30 Minuten 70 Mal sein Kikeriki erklingen ließ. Nur fünf Rufe weniger zählte die Jury bei einem Welsumer Hahn, der der Züchterin Else Wehrbein aus Flecken Zechlin gehört. Über den dritten Platz konnte sich Arnfried Toppel, ein Züchter aus Zühlen freuen, dessen Hahn 47 Mal lautstark auf sich aufmerksam machte.

Kultur auf dem Land

Viel Zuspruch bei den Festbesuchern fand das Kulturprogramm, dass von den Line Dancers aus Dorf Zechlin, einer Gruppe von Musikanten, einer Kindertanzgruppe aus Kagar sowie von den Wallitzer Landfrauen präsentiert, für Furore sorgte. Außerdem gab es eine Holzversteigerung, eine Tombola, und natürlich wurde wieder der kräftigste Landmann gesucht.

Die Aufgaben, die die Männer zu bewältigen hatten, waren nicht einfach: So musste ein Rundballen Stroh bewegt und ein Traktor gezogen werden. Doch damit nicht genug – auch eine Maß Bier galt es in möglichst kurzer Zeit zu trinken und schließlich musste aus einem Gummieuter auch noch Milch gezapft werden. Sieger wurde ein Berliner vor einem jungen Mann aus Zühlen und einem weiteren Hauptstädter.

Natürlich kam auf dem Viehmarkt auch die Versorgung nicht zu kurz. Es gab Erbseneintopf aus der Gulaschkanone, der in altbewährter Weise von Rheinsberger Feuerwehrleuten gekocht wurde. Aber auch über 30 verschiedene Kuchen, die die Frauen aus Zühlen gebacken hatten, sowie deftige Kost vom Grill und allerlei Getränke fanden bei den Festbesuchern reisenden Absatz. Gefeiert wurde bis in die Nacht und selbst ein Feuerwerk konnte nach dem Regen in den Himmel steigen.

Von Jürgen Rammelt

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