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Ostprignitz-Ruppin Zugführer verhindert Feuerkatastrophe
Lokales Ostprignitz-Ruppin Zugführer verhindert Feuerkatastrophe
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16:36 21.08.2014
Feuerwehrleute überprüfen den havarierten Zug. Quelle: Jan Philipp Stoffers
Neuruppin

Einen Schockmoment erlebten am Mittwochabend die Fahrgäste des Regionalzuges 18615 auf der Fahrt von Wittenberge nach Berlin. Nachdem der Zug um 18.27 Uhr in den Neuruppiner Bahnhof West eingefahren war, bemerkten Mitarbeiter der Bahn eine starke Rauchentwicklung im Motorraum des Triebwagens. Der Zugführer und sein Kollege griffen beherzt zu den Feuerlöschern und konnten so Schlimmeres verhindern.

In dem Zug befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks etwa 70 Fahrgäste. Diese konnten in Begleitung einer Kundenbetreuerin den Zug verlassen und wurden in einem extra bereitgestelten Zug untergebracht. Zu Schaden gekommen war niemand.

Die Neuruppiner Feuerwehr wurde dennoch alarmiert. Vier Einsatzfahrzeuge und 22 Feuerwehrmänner waren vorsorglich an den Bahnhof West geeilt – zu einem Löscheinsatz kam es allerdings nicht. Der Zugführer und sein Kollege hatten den Entstehungsbrand unter Kontrolle gebracht, bevor die Löschfahrzeuge am Bahnhof eintrafen.

Infolge des Zwischenfalls kam es zu einer etwa 40-minütigen Sperrung beider Gleise am Bahnhof West. Zwei Regionalzüge in Richtung Berlin Gesundbrunnen und Hennigsdorf fielen aus, ein weiterer Zug verspätete sich bei seiner Ankunft in Neuruppin um etwa 18 Minuten. Die Fahrgäste des havarierten Zuges konnten mit etwa einer Stunde Verspätung ihre Reise in Richtung Berlin fortsetzen. Die Bahn stellte hierfür einen Ersatzzug zur Verfügung.

Burkhard Ahlert, Pressesprecher der Deutschen Bahn für Berlin und Brandenburg, teilt mit, das beschädigte Fahrzeug stehe zur Begutachtung des Schadens in einer Neuruppiner Werkstatt. Dort machen sich Spezialisten daran, die Ursache für die starke Rauchentwicklung herauszufinden.

Von Jan Philipp Stoffers

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