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Zugpferde in der Wittstocker Innenstadt

Tourismus-Statistik für 2015 Zugpferde in der Wittstocker Innenstadt

Die Tourismussaison ist vorbei und die Statistik für die Wittstocker Region liegt auf dem Tisch. Jetzt ist bekannt, wo es die Besucher am häufigsten hinzieht, wenn sie in Wittstock unterwegs sind. Die Innenstadt punktet mit ihren Museen und der St.-Marien-Kirche und zieht alljährliche Tausende Besucher an.

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Die Wittstocker Innenstadt zieht alljährlich Tausende Besucher an.

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Die größten touristischen Zugpferde der Stadt Wittstock befinden sich in der Innenstadt. Das geht aus der Statistik für die zurückliegende Saison hervor, die am 31. Oktober offiziell beendet wurde. Demnach liegen die Museen Alte Bischofsburg unangefochten auf dem Spitzenplatz. Knapp 12 000 Besucher wurden von Januar bis Oktober dort gezählt. Diese Zahlen hat die Wittstocker Stadtverwaltung jetzt auf MAZ-Nachfrage vorgelegt. Demnach war der August der bei Weitem besucherstärkste Monat fürs Museum: 3121 Menschen wurden registriert.

Auf Platz 2 in der Besuchergunst steht die St.-Marien-Kirche. Dort wurden in den ersten zehn Monaten des Jahres 6445 Besucher registriert. Die meisten waren es auch hier im August – und zwar 1351. Aber auch die Monate Mai (1212), Juli (1035) und September (1020) waren vergleichsweise besucherstark.

An dritter Stelle steht die Tourist-Information am Bleichwall. Sie kam auf 4645 Besucher und damit durchweg auf monatlich rund 500 Gäste. Die Schwankungen sind dort vergleichsweise gering: Die wenigsten Menschen wurden im Februar gezählt (370), die meisten im Juni (578).

Die anderen touristischen Anziehungspunkte folgen dann erst mit größerem Abstand. Der Daberturm in Alt Daber kam auf insgesamt 1975 Besucher. Die Zahlen begannen zu Jahresanfang verhalten, stiegen dann aber kräftig an: Die stärksten Monate waren Mai und Juni (441 und 315).

Zwei neue Attraktionen sind erst seit dem Frühjahr geöffnet

Die Ausstellung zum Schlachtfeld des Dreißigjährigen Krieges am Scharfenberg zog in diesem Jahr insgesamt 1728 Besucher an. Die meisten waren es im Mai (450), die wenigsten im Juli (201). Allerdings wurde diese neue Attraktion erst Ende April eröffnet, sodass erst ab Mai Besucher gezählt werden konnten. Ähnlich ist die Situation im Archäologischen Park in Freyenstein. Er wurde ebenfalls erst im Frühjahr eröffnet, sodass die Besucherzahlen erst ab April in die Statistik Eingang fanden. Die stärksten Monate waren hier der August (348) und der Juli (246).

Zu den sieben beliebtesten touristischen Angeboten in Wittstock zählen auch die Stadtführungen. Insgesamt 942 Besucher ließen sich in der vergangenen Saison die alte Bischofsstadt erklären. Die meisten wurden im September (242) und im März (232) gezählt.

Bürgermeister Jörg Gehrmann ist mit den Zahlen zufrieden, obwohl er sie künftig gern noch weiter nach oben korrigieren würde. Um das zu erreichen, sollen die Einrichtungen noch besser miteinander vernetzt werden. Außerdem hätten die großen und publikumswirksamen Veranstaltungen wie der jährlich im Sommer stattfindende Abendspaziergang, aber auch der Heidelauf, das Speedway-Rennen oder die Gesellschaftsjagd, spürbare wirtschaftliche Auswirkungen. Denn Hotels und Pensionen seien dann gut belegt. Jürgen Paul, der Vorsitzende des Tourismusvereins Wittstocker Land, bestätigt das. Es treffe sowohl auf die beiden Hotels in Wittstock, „Röbler Thor“ und „Stadt Wittstock“, als auch auf das Hotel Ichlim bei Sewekow zu. Tagesgäste, deren Zahl kaum messbar sei, besuchten vor allem auch gern Straßenfeste wie das Mittsommernachts- oder das Adventsshopping. „Besucher aus Waren staunten über den Abendspaziergang. Sie dachten, da würden vielleicht 20 oder 30 Leute dabei sein“, sagt Jürgen Paul. Dass es Hunderte sind, hatten sie nicht erwartet. Außerdem drangen auch lobende Worte über die sanierte Innenstadt zu ihm durch. 2016 stehe für den Tourismusverein ganz im Zeichen der Laga. Angebote sollen schließlich rechtzeitig platziert werden. Außerdem gelte es, neue Höhepunkte wie den Archopark und die Schwedenplattform noch stärker bekannt zu machen und „an den Tourismusmarkt zu bringen“.

Tourismus in Zahlen

So viele Besucher sind in Wittstock und Umgebung registriert worden:

Im Daberturm – Januar: 19, Februar: 10, März: 18, April: 137, Mai: 441, Juni: 315, Juli: 273, August: 267, September: 210, Oktober: 285.

Auf der Schwedenplattform – Mai: 450, Juni: 259, Juli: 201, August: 256, September: 298, Oktober: 264.

Im archäologischen Park Freyenstein – April: 89, Mai: 120, Juni: 181, Juli: 246, August: 348, September: 201, Oktober: 83.

In der St.-Marien-Kirche – April: 211, Mai: 1212, Juni: 834, Juli: 1035, August: 1351, September: 1020, Oktober: 782.

Bei der Tourist-Information – Januar: 465, Februar: 370, März: 424, April: 417, Mai: 506, Juni: 578, Juli: 450, August: 517, September: 496, Oktober: 422.

Im Kreismuseen Alte Bischofsburg – Januar: 585, Februar: 662, März: 892, April: 827, Mai: 1212, Juni: 1011, Juli: 1555, August: 3121, September: 906, Oktober: 1022.

Bei Stadtführungen – Januar: 55, Februar: 24, März: 232, April: 90, Mai: 123, Juni: 56, Juli: 58, August: 26, September: 242, Oktober: 66.

Von Björn Wagener

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