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Ostprignitz-Ruppin Zukunft der Dosse-Halle weiter offen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Zukunft der Dosse-Halle weiter offen
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00:21 16.10.2017
Die Dosse-Halle. Quelle: Wolfgang Hörmann
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Wusterhausen

Die Zukunft der Dosse-Halle in Wusterhausen bleibt offen. Auch nach der jüngsten Gemeindevertretersitzung ist unklar, wie mit den Wasserschäden und den porösen Leitungen verfahren werden soll und was die Instandsetzung kostet.

Für eine gründliche Prüfung der näheren Umstände sei die Zeit einfach zu kurz gewesen, sagte Harald Menzel, von MAZ am Rande der Sitzung darauf angesprochen. Der Geschäftsführer des Unternehmens MW & Partner Bauingenieure aus Hennigsdorf (Oberhavel) war zu der Sitzung eingeladen worden. Er äußerte sich auch zur Dosse-Halle, allerdings hauptsächlich dazu, wie dieser Bau „von überholtem Standard“, so effektiv hergerichtet werden könne, dass er vertretbaren energetischen Erfordernissen gerecht würde. Da müsste mangelhafte Dichtheit an Fenster und Türen ebenso beseitigt werden, wie gegebenenfalls die gesamte Bauhülle saniert werden. Kernsatz des Diplom-Ingenieurs: „Es ist zu prüfen, wo die Halle ihre Schwachstellen hat. Und die sind abzustellen.“ Dabei sei sicher zu stellen, dass am Ende das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimme. Sollte heißen: Man müsse darauf achten, dass bei der energetischen Sanierung als Bestandteil des beschlossenen Klimaschutz-Teilkonzeptes nicht so viel Geld ausgegeben werde, wie vielleicht ein Neubau kosten könne.

Veränderung der Hallenbelüftung

Der Plan sieht unter anderem die Veränderung der Hallenbelüftung vor, die Umstellung der Heizung auf ein wassergeführtes System, außerdem die Dämmung von Fassade und Dach. Hinzu kommt die Vorstellung, dass im Nahwärmenetz von Erdöl als Brennmittel ab- und auf Erdgas auszuweichen ist.

Im Zuge all dessen denkt man an der Dosse daran, die Hiobsbotschaft mit den porösen Wasserleitungen in eine Erfolgsmeldung umzuwandeln, indem alles in einem Rutsch und – mit Fördermitteln abgesichert – über die Bühne geht.

Bürgermeister sprach öffentlich von einer „tickenden Zeitbombe“

Der Zustand ihrer Dosse-Halle beschäftigt seit Wochen die Wusterhausener. Als bekannt wurde, dass sich infolge einer elektrochemischen Korrosion Rohre im Sanitärbereich selbst zerstören, weil beim Bau vor 20 Jahren verbotenerweise Kupfer und Stahl als Material in einem Kreislauf verwendet wurden, sprach Bürgermeister Roman Blank öffentlich von einer „tickenden Zeitbombe“. Schließlich hatte es innerhalb eines Jahres zwei zunächst rätselhafte Wasseraustritte gegeben. Ähnliches kann sich jederzeit wiederholen.

Noch läuft der Sportbetrieb in der Halle sowohl für die Mädchen und Jungen der Astrid-Lindgren-Grundschule am Tage als auch für die Vereinssportler an den Abenden nach Plan. Im Besucher-WC und am Verkaufsstand in der Halle ist das warme Wasser abgestellt. Das ist zu verkraften. Viel schlimmer darf es aber auch nicht kommen im rund einen Kilometer langen Rohrsystem, größtenteils unter Putz.

Von Wolfgang Hörmann

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