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Zulassungsstelle soll im November eröffnen

Wittstock Zulassungsstelle soll im November eröffnen

Bald könnten Eigentümer von motorisierten Vier- oder Zweirädern sich den Weg nach Neuruppin sparen, wenn sie ihr Fahrzeug anmelden wollen. Dann soll nämlich in Wittstock eine Zulassungsstelle eröffnen. Für das Vorhaben sprachen sich die Mitglieder des Finanz- und Ordnungssauschusses diese Woche aus – allerdings müssen noch weitere Gremien darüber befinden.

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Bald können in Wittstock Fahrzeuge zugelassen werden.

Quelle: Peter Geisler

Wittstock. Ab diesem Herbst sollen Auto- und Motorradfahrer aus Wittstock und Umgebung ihre Fahrzeuge in der Dossestadt zulassen können. Für die Pläne stimmten Mitte der Woche zumindest die Mitglieder des Ordnungs- und Finanzausschusses während ihrer gemeinsamer Sitzung einstimmig.

„Wir wären damit Brandenburgs erste Kommune, die, obwohl keine Kreisstadt, wohnortnah für ihre Bürger eine Zulassungsstelle betreibt“, erklärte Wittstocks Ordnungsamtsleiter, Holger Schönberg, den Ausschussmitgliedern. Allerdings könne die Stelle dann nur Fahrzeuge innerhalb des Landkreises Ostprignitz-Ruppin zulassen.

Das Haus in der Burgstraße 2 wird derzeit noch saniert

Das Haus in der Burgstraße 2 wird derzeit noch saniert.

Quelle: Christian Bark

Am künftigen Standort der Stelle, in der Burgstraße 2, wo ehemals die Volks- und Raiffeisenbank ihren Sitz hatte und seit kurzem das Büro der neuen Laga-GmbH eingezogen ist, wird derzeit fleißig gewerkelt. „Die Tische stehen schon drin“, berichtete Schönberg. Zudem gebe es bereits Anfragen nach Gewerberäumen durch zwei Schilderträger. Die Eröffnung der Zulassungsstelle ist Wittstocks Stadtsprecher Jean Dibbert zufolge für Anfang November vorgesehen. „Allerdings müssen zuvor der Hauptausschuss und die Stadtverordnetenversammlung sowie die Gremien des Landkreises zustimmen , ehe der Vertrag geschlossen werden kann“, betont Dibbert.

Hauptausschuss und Kreis müssen noch zustimmen

Sollten besagte Gremien für die Pläne votieren, müssten Bürger aus Wittstock und Umgebung künftig nicht mehr den weiten Weg nach Neuruppin auf sich nehmen, um ihr Fahrzeug anzumelden. Das war bisher nur dort möglich. Im Bürgerbüro der Dossestadt konnten bislang lediglich Fahrzeuge außer Betrieb gesetzt oder Adressänderungen vorgenommen werden.

Allerdings müssen, wie Holger Schönberg informiert, rote Kennzeichen für Probe-, Prüfungs- und Überführungsfahrten von nicht zugelassenen Fahrzeugen nach wie vor in Neuruppin beantragt und ausgestellt werden.

Von Christian Bark

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