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Ostprignitz-Ruppin Zum Glück kein Unglück
Lokales Ostprignitz-Ruppin Zum Glück kein Unglück
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19:31 07.07.2015
Die offenen Schächte wurden jetzt provisorisch mit Warnbaken abgedeckt. Quelle: Gerd-Peter Diederich
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Wittstock

In der Wohngebietsstraße zwischen Jobcenter, Dossespatzen-Kita und Laborgemeinschaft, die von der Rheinsberger Straße abzweigt, sind alle Schachtabdeckungen aus Gusseisen gestohlen worden. Der Diebstahl hat vermutlich in der Nacht von Freitag zu Sonnabend stattgefunden. Am Sonnabend hatten Bürger aus der Rheinsberger Straße jedenfalls die offenen Schächte und fehlende Abdeckungen entdeckt und die Polizei informiert.

Anfangs war von vier gestohlenen Deckeln die Rede und der Schaden mit 200 Euro viel zu niedrig eingeschätzt worden. Jetzt wird von einem Schaden um 5000 Euro ausgegangen. Durch erheblichen Mehraufwand könnte die Schadenssumme sogar auf 7000 Euro anwachsen.

Bei der Besichtigung am Montag offenbarte sich für den Bauamtssachgebietsleiter Hans-Joachim Mantey das wirkliche Ausmaß in erschreckender Weise. „Sieben Schachtabdeckungen fehlten. Nur das Glück hat wohl verhindert, dass dort ein schweres Unglück mit Autos passiert und niemand in einen offenen Schacht gefahren ist“, sagt Mantey. Er veranlasste die sofortige Sicherung der Gefahrenstellen: Auf die Schächte wurden nun Warnbaken gestellt. „Wir müssen schnell etwas unternehmen“, sagt Mantey.

Neue Deckel passen nicht auf die alten Schächte

Mit neuen Gusseisenabdeckungen ist es aber nicht getan. Denn: „Die neuen Abdeckungen passen nicht auf die alten DDR-Regenwassereinläufe“, erklärt der Sachgebietsleiter. Die Einfassungen müssen erst angepasst und danach die Straßenanschlüsse an jedem Schacht repariert werden.

Das war nicht der einzige Diebstahl einer ganzen Ladung Schachtabdeckungen aus Gusseisen. In doppelter Menge waren Regenwassereinläufe auch schon bei Scharfenberg aus einem ganzen Straßenzug gestohlen worden, in anderen Stadtteilen Wittstocks sind ebenfalls schon vermutete Schrottdiebe aktiv geworden. Den Dieben von Scharfenberg hingegen war die Kriminalpolizei damals mit Hilfe eines Schrotthändlers auf die Schliche gekommen.

Von Gerd-Peter Diederich

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