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Zum ersten Mal im Zirkus

Neuruppin Zum ersten Mal im Zirkus

Zum ersten Mal in ihrem Leben haben am Freitagnachmittag Kinder aus Afghanistan, Eritrea, Syrien und Tschetschenien erleben können, welche Attraktionen ein Zirkus bietet. Möglich machten den Besuch ein engagierter Neuruppiner sowie der Circus William, der noch bis Sonntag in der Fontanestadt ist.

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Fasziniert blickten die Kinder in die Manege und waren auch von der Seilakrobatik tief beeindruckt.

Quelle: Andreas Vogel

Neuruppin. Die Augen glänzen, der Mund steht still: Gut 20 Mädchen und Jungen aus Afghanistan, Eri­trea, Syrien und Tschetschenien haben am Freitagnachmittag zum ersten Mal in ihrem Leben einen Zirkus besucht, und zwar in Neuruppin. Sie staunten über atemberaubende Artistik, über Kamele, Schlangen, einen Feuerspucker und natürlich über die Tiger und Löwen, die in der Manege Kunststücke zeigen.

Wie aus 1001 Nacht

Wie aus 1001 Nacht: Circus William weiß, seine großen und kleinen Gäste zu unterhalten.

Quelle: Andreas Vogel

„Ich dachte, dass könnte mal eine Abwechslung für die Kinder sein“, sagte Klaus-Jürgen Krone. Der Neuruppiner hatte die Idee für den Ausflug. Krone sprach mit Manolito Wille, der zusammen mit seinen Brüdern Markus, Manuel und Roberto sowie mit Maria Weber den Circus William leitet. „Manolito hat ein Herz für Kinder und einen guten Preis gemacht“, sagt Krone. Der Rest war schnell organisiert. Ein Anruf im Übergangswohnheim in Treskow genügte, schon hatten sich mehr als 20 Kinder gemeldet, die unbedingt mal sehen wollten, was in einem Zirkuszelt gezeigt wird. Die Aufregung bei den Mädchen und Jungen war riesig. Keiner konnte sich vorstellen, was sie eigentlich erwartet, weder Abraham (5) aus Eritrea, noch Khadischat (9) aus Syrien.

Gewagte Akrobatik

Gewagte Akrobatik: Mit dem Einrad auf einem Seil.

Quelle: Andreas Vogel

Die letzten Vorstellungen von Circus William am Ruppiner Einkaufszentrum (Reiz) in Neuruppin beginnen am Sonnabend um 15 und 19 Uhr sowie am Sonntag um 14 Uhr. Dann zieht die Manege weiter nach Berlin-Pankow.

Von Andreas Vogel

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