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Zur Klausur in den Partnerkreis

Neuruppin Zur Klausur in den Partnerkreis

Das gab es noch nie: Zwar pflegen die Kreisverwaltungen in Neuruppin und Coesfeld (Nordrhein-Westfalen) seit 1990 eine Partnerschaft. Doch zuletzt beschränkte sich das auf den alljährlichen Austausch von künftigen Verwaltungsangestellten, die für mal im Nachbarkreis hospitieren. Am Montag rückte die Coesfelder Verwaltungsspitze zur Klausur in Neuruppin ein.

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Das Bild mit Persönlichkeiten aus dem Kreis Coesfeld, das Landrat Christian Schulze Pellengahr (2. v. r.) überreichte, wird wohl das Landratsbüro in Neuruppin schmücken.

Quelle: Andreas Vogel

Neuruppin. Erstmals hält die Verwaltungsspitze des Partnerkreises Coesfeld in Nordrhein-Westfalen ihre alljährliche Klausur in Neuruppin ab. Die 30 Abteilungsleiter unter Leitung von Landrat Christian Schulze Pellengahr (CDU) trafen am Montagnachmittag nach achtstündiger Busfahrt in der Fontanestadt ein und wurden von Gastgeber Ralf Reinhardt (SPD) und der hiesigen Verwaltungsspitze erstmal mit einem „Käffchen“ begrüßt. „Die Kreise sind sicher unterschiedlich, aber es gibt auch Gemeinsamkeiten“, sagte Pellengahr und verwies auf die Suche nach Fachkräften. Darüber wollten die Verwaltungsfachleute noch am Montag reden. Immerhin wollen die Coesfelder am Dienstag ihre normale Klausur absolvieren. Für Mittwoch ist dann ein Rundgang im einstigen Kernkraftwerk (KKW) Rheinsberg geplant, bevor es wieder zurück nach Coesfeld geht.

Azubis hospitieren regelmäßig im Nachbarkreis

Coesfeld gehört mit 215 000 Einwohnern und elf Städten zu den kleineren Kreisen in Nordrhein-Westfalen. Es gibt dort viele kleine und mittelständische Unternehmen. Die Arbeitslosenquote liegt bei unter drei Prozent. Die Kreisverwaltungen in Coesfeld und Neuruppin pflegen seit 1990 eine Partnerschaft. Der Kreis Coesfeld hat seinerzeit beim Aufbau der Kreisverwaltung in Neuruppin geholfen, seit 2011 gibt es einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch. Dieser beschränkte sich bislang vor allem darauf, dass in einem Jahr zwei Azubis aus Neuruppin für zwei Wochen in der Verwaltung in Coesfeld hospitieren und in dem folgenden Jahr zwei angehende Verwaltungsangestellte aus Coesfeld sich in Neuruppin umsehen.

Die Idee, dass sich auch Behördenleiter aus den beiden Kreisverwaltungen mal austauschen, hatte Schulze Pellengahr, als der Jurist im vergangenen Juni zu einer Stippvisite nach Neuruppin kam. Reinhardt hatte das begrüßt. Untergebracht sind die Gäste aus Coesfeld im Resort Mark Brandenburg. Als Gastgeschenk überreichte Schulze Pellengahr ein Bild mit Persönlichkeiten aus dem Kreis Coesfeld, das ein mongolischer Künstler gemalt hat.

Von Andreas Vogel

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