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Zuschuss-Antrag für Senioren-WG in Neuruppin

Die Diakonie will es wagen Zuschuss-Antrag für Senioren-WG in Neuruppin

Das Diakonische Werk Ostprignitz-Ruppin hat eine Förderung bei der Stiftung Deutsches Hilfswerk beantragt – sie will damit das Haus der einstigen SED-Kreisleitung in der Neuruppiner Bahnhofstraße zu WGs für Senioren und Demenzkranke umbauen. Die geplanten Umbaukosten für das denkmalgeschützte Gebäude liegen bei 1,3 Millionen Euro.

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Dieses Haus soll zukünftig zu Senioren-WGs umgebaut werden.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Das Diakonische Werk Ostprignitz-Ruppin hält an seinen Plänen fest, im Haus der einstigen SED-Kreisleitung in der Neuruppiner Bahnhofstraße Wohngemeinschaften für Senioren und Wohnungen für Demenzkranke einzurichten. „Wir haben jetzt eine Förderung bei der Stiftung Deutsches Hilfswerk beantragt“, sagte Diakonie-Chef Werner Böhm. Er liebäugelt mit einem Zuschuss von 300 000 Euro. Immerhin liegen die geplanten Umbaukosten für das Gebäude, das unter Denkmalschutz steht, bei 1,3 Millionen Euro. Die Diakonie hoffte deshalb auf eine weitere Förderung aus einem anderen Topf. „Wir haben aber nichts gefunden“, so Böhm. Demnach könnte die Diakonie höchstens noch Lottomittel für die Ausstattung der Räume beantragen. Ob sie das tun wird, ist offen. Geschäftsführer Böhm will erst mal abwarten, ob der beantragte Zuschuss vom Deutschen Hilfswerk überhaupt kommt. Ein positives Signal gab es bereits. „Wir brauchten zu unserem Antrag nichts nachliefern“, sagte Böhm. Dennoch muss er sich in Geduld üben. Denn der Stiftungsrat entscheidet erst im März wieder über die eingegangenen Förderanträge.

Laut den Plänen der Diakonie soll im Souterrain des einstigen SED-Parteihauses auch eine Tagespflege entstehen. Ein Fahrstuhl ist ebenfalls geplant. Das Haus in der Bahnhofsstraße 17 war kurz nach der Wende Sitz des Arbeitsamtes und später Ausweichquartier für die Kreismusikschule, als das Alte Gymnasium saniert wurde. Die Diakonie hat das Gebäude im vergangenen Jahr gekauft. Sie hat gut 100 Meter weiter ihren Sitz und betreibt dort auch eine Tagespflege mit 20 Plätzen.

Von Andreas Vogel

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