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Silberne Lorbeeren für zwei Stadtverordnete

Seit 25 Jahren Abgeordnete in Wittstock Silberne Lorbeeren für zwei Stadtverordnete

Angelika Noack (Linke) und Wolfgang Dost (Freie Wählergemeinschaft) sind seit 25 Jahren Mitglied der Wittstocker Stadtverordnetenversammlung. Mit abwechselnd vorgetragenen Erinnerungen läuteten sie die jüngste Sitzung des Gremiums am Mittwochabend ein. Am Anfangs waren die Kontakte gleich Null.

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Fast wie zur Silberhochzeit: Angelika Noack und Wolfgang Dost mit den silbernen Lorbeerkränzen für 25 Jahre Ehrenamt in der Stadtverordnetenversammlung.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Zwei sind seit 25 Jahren immer dabei: Angelika Noack (Linke) und Wolfgang Dost (Freie Wählergemeinschaft) bringen sich seit 1990 aktiv in die Entwicklung der Stadt Wittstock ein. Denn genau so lange sind sie Wittstocker Stadtverordnete und gehören damit zum lokalpolitischen Urgestein. Die jüngste Sitzung des höchsten Gremiums der Stadt begann deshalb am Mittwoch etwas anders als sonst. Die beiden Jubilare hatten – trotz unterschiedlicher Fraktionen – nebeneinander Platz genommen. Ihre Namensschilder zierten jeweils eine in einem Kranz eingefasste 25.

In abwechselnd vorgetragenen Erinnerungen ließen sie die Jahre ihres kommunalpolitischen Wirkens gemeinsam Revue passieren. Am 6. Mai 1990 wurde die erste Stadtverordnung gewählt, und am 31. Mai fand die erste Sitzung statt. Anfangs seien die Kontakte unter den Abgeordneten „gleich Null“ gewesen, erinnerte sich Wolfgang Dost. Doch später sei das „Nörgeln“ einer „konstruktiven Arbeit“ gewichen.

Beide erinnerten an besonders wichtige Entscheidungen wie etwa den Gymnasiumsanbau oder den Erhalt des Krankenhauses. Der Verlust des Status’ als Kreisstadt sei anfangs zwar als Niederlage empfunden worden, doch in einem funktionierenden Gemeinwesen zu leben, sei wichtiger als das. „Kommunalpolitik ist das Ringen um beste Lösungen für Wittstock“, stimmten beide überein. Sie fühlten sich berufen, Stadtverordnete zu sein.

Blumen und Glückwünsche gab es von Burkhard Schultz, dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, und von Bürgermeister Jörg Gehrmann. 163 Sitzungen habe das Gremium seit seinem Bestehen absolviert, sagte Burkhard Schulz und betonte, „wie viel Lebenszeit“ beide für die Geschicke der Stadt seither bereits aufwandten und „wie viele Beschlussvorlagen“ sie gelesen haben. Er erinnerte aber auch an die Gemeindegebietsreform im Jahr 2003, die eine besondere Herausforderung gewesen sei. So erging auch ein Dank an die Ortsbeiräte, die die Arbeit der Stadtverordneten seither unterstützen.

Burkhard Schulz, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, dankte Angelika Noack und Wolfgang Dost (von links) für ihre Arbeit in dem Gremium

Burkhard Schulz, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, dankte Angelika Noack und Wolfgang Dost (von links) für ihre Arbeit in dem Gremium.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock habe seinen Standort nahe der Autobahn wirtschaftlich genutzt. Nicht zufrieden sein könne man hingegen mit der Wahlbeteiligung bei der jüngsten Wahl der Stadtverordnung, die nur bei 37,5 Prozent gelegen habe und „nicht angemessen“ sei.

An die beiden Jubilare gerichtet, sagte Stadtverordnetenvorsitzender Burkhard Schultz in der Sitzung am Mittwoch: „Bleibt, wie ihr seid.“ Nach der Sitzung luden Angelika Noack und Wolfgang Dost die Runde noch auf ein Glas Sekt ein.

Von Björn Wagener

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