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Zwei neue Fördertöpfe für bessere Kitas

Ostprignitz-Ruppin Zwei neue Fördertöpfe für bessere Kitas

Mehr als ein Dutzend der insgesamt 84 Kitas in Ostprignitz-Ruppin darf auf einen Landeszuschuss für dringend notwendige Investitionen hoffen. Außerdem will das Land die Kosten für einen zusätzlichen Erzieher in einigen Kitas übernehmen, die besondere Herausforderungen zu bewältigen haben. Fünf Kitas und zwei Horte haben sich darum beworben.

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In der Kita Zernitz soll der Waschraum modernisiert werden, in der Kita in Dreetz (beides Amt Neustadt/Dosse) soll ein Bad eingebaut werden.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Zumindest ein Teil der 84 Kitas in Ostprignitz-Ruppin kann in den nächsten Monaten mit einem Zuschuss des Landes für die Erneuerung von Gruppen- und Waschräumen oder für den Einbau von Schallschutztechnik rechnen. Denn das Land fördert dringend notwendige Investitionen in Ostprignitz-Ruppin in den Jahren 2018/19 mit 750 000 Euro, informierte Jugendamtsleiter Andreas Liedtke am Dienstagabend den Jugendhilfeausschuss des Kreistages. So müssen in den Kitas „Waldzwerge“ in Dorf Zechlin sowie „Eichhörnchen“ in Neuruppin und „Dossespatzen“ in Wittstock jeweils die Elektroanlagen erneuert werden. Das Land will diese Arbeiten mit je 60 Prozent fördern. Auch für den Umbau von Toiletten für Krippenkinder sowie den Einbau von Schallschutz in den Gruppenräumen in der Neuruppiner Kita „Fontane­knirpse“ ist demnach ein Landeszuschuss von 60 Prozent der Kosten möglich.

Auch das Montessori-Kinderhaus in Neuruppin profitiert

Profitieren kann von dem Investitionsprogramm für Kitas ebenfalls das Montessori-Kinderhaus in Neuruppin. Es soll so umgebaut werden, dass sich dort künftig Hortkinder wohl fühlen. Denn die Ibis-Gesellschaft, die die Montessori-Einrichtungen in Neuruppin betreibt, will in der Fontanestadt eine neue Kita bauen, die Platz für 111 Mädchen und Jungen bietet. Diese Arbeiten sollen im Herbst beginnen.

Zudem will das Land zusätzlich 100 Kitas in der Mark personell stärken, die besondere Herausforderungen zu bewältigen haben, beispielsweise weil sie viele Kinder mit körperlichen Handicaps oder mit Fluchterfahrungen betreuten. 4,8 Millionen Euro stehen 2018 für mehr Personal in diesen 100 sogenannten Kiez-Kitas bereit, sagte am Mittwoch Ralph Kotsch, der Sprecher des Potsdamer Bildungsministeriums. In Ostprignitz-Ruppin sollten durch das Programm sechs Kitas mit je einer zusätzlich vom Land finanzierten Personalstelle gefördert werden. Doch weil sich sieben Kitas und Horte beworben haben, solle auch alle sieben bedacht werden – mit je einer 0,75er Erzieherstelle, die das Land bezahlt.

Mehr Personal für Kiez-Kitas

Bessere Bildungschancen für die Kinder sollen durch das Projekt „Kiez-Kitas“ geschaffen werden.

Mit einer zusätzlichen, vom Land finanzierten Personalstelle dürfen die Kitas „Kunterbunt“ in Kyritz, „Märchenland“ in Rheinsberg, „Kinderland“ in Wittstock, „Spiegelberg“ und „Köritz“ in Neustadt (Dosse) sowie die beiden Horte „Kleeblatt“ und „Sonnenkinder“ in Neuruppin rechnen.

Zuschüsse für Investitionen sollen auch die Kita in Blumenthal (Umbau eines Gruppenraumes für Kinder unter drei Jahre), die Kita in Zernitz (Modernisierung eines Waschraumes), die Kita in Dreetz (für den Einbau eines Bades und für Schallschutz), die Kita in Spiegelberg (für Schallschutz) sowie die Kita „Spatzennest“ in Freyenstein (für die Dachsanierung und die Erneuerung des Zaunes) erhalten.

Von Andreas Vogel

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