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Zweiter Sozialarbeiter ab Januar

Wusterhausen Zweiter Sozialarbeiter ab Januar

In Wusterhausen kann nun die Ausschreibung der zweiten Sozialarbeiterstelle erfolgen. Die Gemeindevertreter gaben dafür grünes Licht. Vom Sozialarbeiter sollen auch die Kindertagesstätte und die Grundschule profitieren.

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Auch die Schule soll vom neuen Sozialarbeiter profitieren.

Quelle: Alexander Beckmann (Archiv)

Wusterhausen. Die Wusterhausener Gemeindevertreter haben bei ihrer Sitzung am Dienstagabend wie erwartet Beschlüsse gefasst, die zuvor in den Fachausschüssen diskutiert worden waren. So ist jetzt die Schaffung der zweiten Stelle für einen Sozialarbeiter ab dem 1. Januar 2018 möglich. Das Votum darüber fiel einstimmig aus und wurde von den Vertretern verschiedener Fraktionen ausdrücklich begrüßt.

Oliver Grube (Ländlicher Raum) wollte dazu vom Bürgermeister wissen, ob der zu erwartende Koordinator für die Kinder- und Jugendarbeit auch ausreichend Zeit explizit für Kindertagesstätte und Schule aufbringen könne, was Roman Blank klar bejahte.

Die Zahl der verhaltensauffälligen Kinder steigt

Die Initiative für die Erweiterung des Stellenplanes kam im Sommer von der LäR-Fraktion. In ihrem Beschlussvortrag vom Juli wies sie darauf hin, „dass die Zahl von verhaltensauffälligen Kindern, zum Teil aus sozial-schwachen Familien, stetig und unverhältnismäßig steigt“, was die Arbeit der Lehrer und Kitakräfte täglich vor „enorme Herausforderungen“ stelle, so die Begründung.

Jürgen Gottschalk, verantwortlich für diesen Bereich, wies nun innerhalb der Aussprache darauf hin, dass die Gemeinde wöchentlich für mehrere Stunden zusätzlich auf Unterstützung vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin innerhalb der mobilen Kinder- und Jugendarbeit zurückgreifen könne, was sich erfolgreich gestalte, so Gottschalk. Die neu zu schaffende Stelle soll nun umgehend ausgeschrieben werden.

Zu einem weiteren Thema gab es keinen Diskussionsbedarf. Bei einer Enthaltung votierten die Mandatsträger für die Fortschreibung des Entwicklungskonzeptes im kommunalen „Kleeblatt“ als „zukünftiger Handlungsgrundlage“ bis zum Jahr 2030.

Aufträge für Kita-Sanierung vergeben

Auch die überplanmäßige Mittelbereitstellung in Höhe von 15 000 Euro für die Alte Turnhalle beziehungsweise ehemalige Bibliothek wurde ohne Gegenstimme beschlossen. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung vergaben die Fraktionsmitglieder zahlreiche Aufträge an Bauunternehmen, die sich um Arbeit bei der Sanierung von Haus 2 der Kindertagesstätte „Regenbogen“ beworben hatten. Sie betreffen unter anderem Rohbau, Trockenbau, Tischler, Bodenleger, Maler, Dachdecker, Elektroleistungen sowie die Bereiche Sanitär und Heizung. Die Submission hatte bereits am 21. September stattgefunden.

Von Wolfgang Hörmann

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