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Zweites Bürgerforum Ende März geplant

Wittstock Zweites Bürgerforum Ende März geplant

Anwohnerideen fördern und fordern, das ist der Grundgedanke des Bürgerforums in der Röbeler Vorstadt. Bei der ersten Veranstaltung im November waren viele Anregungen der Anwohner zusammengetragen worden. Was seitdem passiert ist, darüber soll auf dem nächsten Forum informiert werden. Der Quartiersbeirat einigte sich am Dienstag auf einen Termin.

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Die GVW hatte zuletzt Einstellkästen für Blumentöpfe und -kästen an den Balkonen montieren lassen.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Es war im November vergangenen Jahres als Informations- und Austauschplattform zwischen Anwohnern einerseits sowie Stadt und der kommunalen Wohnungsverwaltungsgesellschaft andererseits ins Leben gerufen worden. Zahlreiche Anwohner hatten das „Bürgerforum“ im Quartierstreff der Röbeler Vorstadt damals besucht und mit Ideen aber auch Anfragen bereichert. Am Dienstag traf sich der Quartiersbeirat und wertete mit Vertretern der Stadt, der GWV und interessierten Quartiersbewohnern aus, was sich seit dem Forum im November getan hat.

Kornelia Kurzawa stellte das neue Quartierslogo vor

Kornelia Kurzawa stellte das neue Quartierslogo vor.

Quelle: Christian Bark

„Es wäre schön, wenn diese Foren fortgeführt werden“, betonte die Geschäftsführerin des Volkssolidaritätsregionalverbandes Prignitz-Ruppin, Kornelia Kurzawa. Die Volkssolidarität betreibt im Auftrag der GWV den Quartierstreff und ist als Veranstalter der Foren interessiert an den Ideen der Bürger, den Treff mit Veranstaltungen zu beleben. Kurzawa präsentierte zudem das neue Quartierslogo: drei übereinanderliegende Quadrate sollen das Miteinander aller Bewohner symbolisieren. Für ein tatkräftiges Miteinander könnte schon am 8. April Gelegenheit sein – wenn die Stadt zum Frühjahrsputz ruft. „Da könnten wir speziell was in diesem Viertel machen“, schlug Kurzawa vor.

Checkliste bisheriger Leistungen

Wittstocks stellvertretende Bürgermeisterin, Dorothea Stüben, befürwortete die Idee bei dem Treffen. „Es darf dann nur nicht da geputzt werden, wo noch Baustelle ist“, sagte sie. Eine Möglichkeit, das Viertel zu verschönern, wäre die Bepflanzung mit Blumen. Zum Beispiel an den Balkonen, wo die GWV zuletzt Halterungen an den Balkonen angebracht hatte. „8000 Euro haben wir dafür nachgelegt“, sagte GWV-Mitarbeiter Volkmar Reichelt. Ein gemeinsamer Arbeitseinsatz mit Blumenpflanzen und Ästewegräumen könnte Kornelia Kurzawa zufolge im Nachgang mit einem Kaffeenachmittag im Qurtierstreff belohnt werden. „Vielleicht kann das als Vorgeschmack auf ein mögliches Wohngebietsfest dienen“, sagte sie.

Jürgen Paul (r) wird das Forum wieder moderieren

Jürgen Paul (r.) wird das Forum wieder moderieren.

Quelle: Christian Bark

Am Dienstag sprachen die Beiratsteilnehmer auch über mögliche Themen für ein neues Bürgerforum. So fragte Forumsmoderator Jürgen Paul gezielt bei GWV und Stadt nach, welche Anregungen der Bürger bislang umgesetzt worden seien. Demnach sei eine bessere Beleuchtung des Vorstadtweges aktuell in Planung, wie Dorothea Stüben informierte. Auch soll an den Giebelseiten der Häuser wieder eine Hausnummernbeschriftung erfolgen, teilte Volkmar Reichelt mit. Die Spielplätze im Viertel sollten künftig umgestaltet werden und mit der Schaffung von Wäscheplätzen bleibe man erstmal bescheiden. „Wir müssen sehen, wie die jetzigen angenommen werden“, sagte Reichelt. Hundetoiletten seien derweil nicht geplant. „Das wird zu teuer“, erklärte der GWV-Mitarbeiter. Über alle weiteren Themen und den weiteren Ausbau des Wohngebiets könne dann beim nächsten Forum detailliert gesprochen werden.

Das soll, so einigten sich die Beteiligten, voraussichtlich am Dienstag, 28. März, ab 17 Uhr im Quartierstreff stattfinden. Dann werde auch über einen Lokaltermin, bei dem Rettungskräfte bezüglich der Zufahrtsmöglichkeiten informieren, gesprochen. „Die Sorgen der Bürger müssen ernstgenommen werden“, bekräftigte Anwohnerin Viola Bessin am Dienstag. Dass das geschieht, zeige der Wille, so ein Forum zu etablieren.

Von Christian Bark

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