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Zweites Standbein für die Sozialarbeit

Kyritz Zweites Standbein für die Sozialarbeit

Die Ergebnisse der Standortanalyse für das Kyritzer Mehrgenerationenhaus liegen vor. Fazit: Die Einrichtung steht am richtigen Platz und bietet noch Potenzial. Aber zugleich wird eine Art Außenstelle speziell für das Wohngebiet Kyritz West dringend empfohlen.

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Vorschlag: Ein neuer Anbau an der Kita in der Werner Straße könnte auch soziale Einrichtungen mit aufnehmen.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Ob so etwas überhaupt sinnvoll sei, war unter den Stadtverordneten anfangs durchaus umstritten, doch nun liegt die Standortanalyse für das Kyritzer Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Perleberger Straße vor. Die Ergebnisse der Untersuchung werfen bisherige Konzepte nicht über den Haufen, eröffnen aber interessante Perspektiven.

Das wesentliche Fazit: Das MGH hat seine Berechtigung als Ort der Sozial- und Bildungsarbeit. Zwar seien andere Standorte denkbar, wie das ehemalige Schützenhaus oder das Gebäude Am Winkel 1, doch würden die sich auch nicht besser eignen als das jetzige Haus. Außerdem müsste erneut viel Geld investiert werden.

Defizite, das hat die Untersuchung gezeigt, gibt es im MGH aber durchaus. So wird die jetzige Nutzung des Kellergeschosses für die Jugendarbeit als ungünstig erachtet. Eine Neuaufteilung sei angebracht. Gleiches gelte für die Eingangssituation. Eine Erweiterung samt Treppenanlage am Südgiebel wird vorgeschlagen.

Vor allem aber bringt die Standortanalyse ein zweites Standbein für die Sozialarbeit ins Gespräch. Ergänzend zum MGH, so das Papier, sollte über eine Einrichtung in Kyritz West nachgedacht werden. Dort (Arbeitstitel: „Nachbarschaftshaus“) ließen sich die Arbeit mit Familien und Senioren konzentrieren und das Quartiersmanagement unterbringen, also örtliche soziale Angebote.

Sogar ein Standort scheint gefunden: an der Kita „Kunterbunt“ in der Werner Straße. Dort hat die Stadt sowieso noch Veränderungen vor. Der Verbinder zwischen den beiden Gebäudeteilen, der Küche und Speiseraum beherbergt, gilt als modernisierungsbedürftig und baulich ungünstig. Vorschlag: Der Verbinder verschwindet und wird durch einen Seitenflügel an der Ostseite ersetzt, in dem sich zusätzliche Nutzungen unterbringen lassen. So ein Treffpunkt fehle dem Viertel bislang gänzlich, betonte Bürgermeisterin Nora Görke: „Die Lebensqualität und das Angebot in Kyritz West müssen einfach besser werden.“ Die Erweiterung des Kitagebäudes könnte dafür eine Chance bieten, auch wenn noch viele Details zu klären seien – unter anderem zu den Kosten. Aber: „Jetzt haben wir über das Programm ,Soziale Stadt’ die Möglichkeit, für so etwas Fördermittel zu bekommen.“

Im neuen Jahr will das Rathaus den Stadtverordneten konkretisierte Vorschläge in dieser Richtung vorlegen.

Von Alexander Beckmann

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