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Ostprignitz-Ruppin Zwölf Sänger trainierten ihre Stimmen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Zwölf Sänger trainierten ihre Stimmen
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00:17 25.08.2016
Auch in der Dossower Dorfkirche wurde am Freitag und Samstag geprobt. Der zweite Teil des Konzerts fand am Sonntag in dem Gotteshaus statt. Quelle: Christian Bark
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Dossow

Hier etwas Richard Wagner, da Georg Friedrich Händel und dort die Rockband „Die Ärzte“ – Das Repertoire der zwölf Sänger, die am Sonntag ein kleines Konzert im Dossower Weidenhof Simon sowie in der Dorfkirche gegeben haben, war reichhaltig. Ihre Darbietungen waren das Resultat eines viertägigen Gesangsworkshops, den die Dossowerin Antje Simon in diesem Jahr erstmalig organisiert hatte.

„Es waren sehr produktive vier Tage“, freute sich Simon am Sonntag und zog eine positive Bilanz des ersten Gesangstrainingslagers. Sie hatte selbst schon an solchen Workshops in Südfrankreich teilgenommen und wollte nun etwas Ähnliches in Dossow ausprobieren. Die zwölf Teilnehmer, die aus ganz Deutschland und sogar Australien kamen, wurden in den vier Tagen von professionellen Gesangs- und Musikdozenten wie dem aus Frankreich stammenden Opernsänger Denis Combe-Chastel, dem Stimmtherapeuten Martin Struckmeyer und dem Pianisten Markus Zugehör betreut.

Die Resultate des Workshops wurden auf der Bühne im Festsaal des Weidenhofs Simon dargeboten. Quelle: Christian Bark

Während der Kollektiv- und Soloproben „hörten“ sich alle Teilnehmer gegenseitig über die Schulter, konnten erleben, wie Combe-Chastel versuchte, das Optimum aus der Stimme seiner Schüler herauszuholen. „Allein mit Lauten wie vöh, vöh, vöh kannst Du schon ganz viel Emotionen rüberbringen“, empfahl er Hilde Krüger. Die aus Dortmund stammende Hobbysängerin studierte unter der Leitung des Gesangslehrers unter anderem das von Johannes Brahms vertonte Volkslied „Guten Abend, gut’ Nacht“ ein. „Ich habe gelernt, dass ich eher eine Ausatmerin bin“, berichtete Krüger am Sonntag von ihren Erfahrungen während des Workshops. Zudem wisse sie nun, wo sie gezielt ihre Kraft zum Singen herholen könne.

Denis Combe-Chastel (r.) probte mit den Sängern in der Dossower Kirche. Quelle: Christian Bark

Auch der mittlerweile in Berlin lebende australische Opernsänger Matthew McGuigan lobte das Trainingslager in Dossow. „Wir sind alle zu einem super Team zusammengeschmolzen. Die Lehrer waren spitzenmäßig“, schwärmte er. Zudem habe er die Reize der märkischen Natur und die Weite der Landschaft kennen- und liebengelernt. Seinen Gesang liebengelernt haben am Sonntag auch seine Workshopkollegen sowie das Dossower Publikum am Sonntag, als McGuigan „Winterstürme wichen dem Wonnemond“ aus Richard Wagners Oper „Walküre“ stimmlich in den Saal des Weidenhofes schmetterte.

Mit etwas sanfteren, nahezu schon melancholischen Liedern wie „The Rose“ war Ina Schwarz aus Blandikow aufgetreten. Das Stimmtraining habe ihr für ihren Gesang im Musikduo „Die Zwei von Nebenan“ sowie für ihre Soloauftritte viel gebracht. „Ich habe gemerkt, was ich eigentlich noch so drauf habe“, freute sie sich über ihre Teilnahme am Workshop.

Sie und die anderen Sänger würden übrigens gerne an einem weiteren teilnehmen, wie sie sagten. Dazu haben sie vielleicht schon bald Gelegenheit. „Wir planen für Oktober noch einen Workshop“, kündigte Antje Simon an.

Von Christian Bark

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