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Kinderkunstcamp in Ganzer

Verein wird unterstützt vom Kleeblatt Kinderkunstcamp in Ganzer

Auf dem Gutshof Ganzer können Kinder und Jugendliche in den Sommerferien künstlerisch tätig werden. Der Verein Kinder- und Jugendkunstakademie Gutshof Ganzer bietet dort zum dritten Mal sein Ferienprojekt namens Kinderkunstcamp an. Einige Plätze sind noch frei.

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Kinder und Jugendliche arbeiten zusammen in Kunstworkshops.

Quelle: Privat

Ganzer. Einige Wochen musste Katrin Mason Brown warten. Aber nun steht es fest. Das dritte Kinderkunstcamp auf dem Gutshof in Ganzer bekommt eine Förderung aus der Kleeblattregion. Projektleiterin Katrin Mason Brown hatte sich darum bemüht nach einer Absage von der Sozialen Stiftung Neuruppin. „Wir sind sehr froh darüber, dass die Teilnehmer aus der Kleeblattregion eine Förderung aus den Kleeblattstädten erhalten“, sagt Katrin Mason Brown. Über die Höhe kann sie noch nichts sagen, sie hat aber die Zusage, dass es Geld gibt. Für Kinder aus anderen Gemeinden des Landkreises Ostprignitz-Ruppin habe der Verein Kinder-und Jugendkunstakademie Gutshof Ganzer als Träger des Kunstcamps Zuschüsse in den Sozialräumen vor Ort beantragt.

Der Startschuss für das diesjährige Kinderkunstcamp in Ganzer fällt am 26. Juli. Bis zum 8. August dreht sich dort alles um die Kunst. Einige freie Plätze für Kinder und Jugendliche aus der Kleeblattregion gibt es noch. „Erfahrungsgemäß haben wir immer auch ein paar kurzfristige Reiserücktritte. Dann rücken die Teilnehmer auf der Warteliste nach“, sagt Katrin Mason Brown. Interessenten, die jetzt noch keinen Platz bekommen haben, rät sie, sich auf die Warteliste setzen zu lassen.

Der Verein will in den zwei Wochen Kunst und Abenteuer zu einer kraftvollen Konstellation vereinen. „Für den Bereich Kunst haben wir zum Beispiel die Grafikerin Dorina Tessmann eingeladen“, sagt die Projektleiterin. Die Berlinerin unterrichtet Illustration und Kunstdruck. Im Kunstcamp will sie einen Workshop zum Thema Bildtransfer anbieten. „Bildtransfers sind Kunstprodukte außerhalb des traditionellen künstlerischen Schaffens. Wie flüchtige Traumbilder kann man ihre vergängliche Schönheit nur schwer erklären“, erklärt Dorina Tessmann. Diese Übertragungstechnik bilde die Grundlage, um mit den Kindern an (bestehenden) Kunstwerken von Künstlern weiter zu arbeiten, zeichnerisch, malerisch oder per Collage, um daraus neue Werke entstehen zu lassen.

Lagerfeuer, Marshmallows und ein Märchenabend in der Kirchenruine mit anschließender Nachtwanderung sollen viel Abwechslung in den Kunstalltag bringen. „Ganz wichtig sind die morgendlichen Meetings, bei denen alle Teilnehmer gemeinsam über den Tagesablauf entscheiden und darüber, was auf den Tisch kommt“, sagt Katrin Mason Brown. So würden die Kinder erste Einblicke in eine demokratische Kultur bekommen. Die Projektleiterin erklärt auch, dass bei einem Teamertreffen Ende Juni Jugendliche ausgebildet wurden, die dem Verein bei der Kinderbetreuung helfen sollen. Sie beschäftigten sich mit dem Jugendschutzgesetz, mit Hygienebestimmungen und der ersten Hilfe.

Von Sandra Bels

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