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Basteln und Backen in Neuruppin

Weihnachtswerkstatt in der Pfarrkirche Basteln und Backen in Neuruppin

Die Neuruppiner Pfarrkirche hat sich am Dienstag in eine große Weihnachtswerkstatt verwandelt. Traditionell kamen zum zwölften Mal hunderte Kinder, Eltern und Großeltern in die Kirche, um sich an den vielen Bastel- und Backtischen kreativ auszutoben. Highlight des Nachmittags waren wie alljährlich die Auftritte des Stelzenmannes und des Weihnachtsengels.

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Überragend: der Stelzenmann.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Im Inneren der Pfarrkirche duftete es nach Zimt, Lebkuchen und frisch gebackenem Plätzchenteig. Wohin man blickte, hatten Kinder Tannenzweige, Bastelscheren oder Teigrollen in den Händen. Stolz trugen einige die selbst gebauten und reich verzierten Pfefferkuchenhäuser nach draußen oder schrieben fleißig an den Wunschzetteln für den Weihnachtsmann. Etwa 800 Kinder, Eltern und Großeltern sind am Dienstagabend zur zwölften Neuruppiner Weihnachtswerkstatt gekommen und haben sich dort kreativ ausgetobt.

An 13 Basteltischen, die an den Seiten in der Kirche aufgebaut waren, tummelten sich die Kleinen und bastelten Weihnachtskarten und Geschenke, rollten Plätzchenteig aus oder beklebten Adventsgestecke mit Fichtennadeln und Zimtstangen.

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Plätzchen backen, Lebkuchenhäuser bauen und verzieren, Weihnachtsgestecke basteln – das Angebot bei zwölften Weihnachtswerkstatt für Kinder war riesig. Zum Schluss kam ein Stelzenmann und führte die Besucher vors Haus. Dann öffnete ein Weihnachtsengel ein Fenster und beschenkte die Kinder mit Leckereien.

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Besonders gefragt war einmal mehr die Lebkuchenwerkstatt. Silja Weßelmann und ihre Kollegen vom Mehrgenerationenhaus des Frauen- und Familienzentrums betreuten den Plätzchen- und Lebkuchentisch. „Die Lebkuchenplatten waren schon nach etwa einer Stunde weg“, erzählt Weßelmann. Alle Angebote wurden von sozialen Einrichtungen und Unternehmen aus Neuruppin und Umgebung betreut.

Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt des Stelzenmanns, um den sich die Kinder reihenweise scharrten. „Wisst ihr, wer ich bin?“, fragte er. „Der Nussknacker!“ Passend dazu war er mit einer grünen Jacke, einem braunen Mantel und einem hohen schwarzen Federhut bekleidet. Der Stelzenmann begleitete die Kinder nach draußen, wo auch Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin) dazustieß. „Das hier ist eine gute Tradition, die Neuruppin ins Leben gerufen hat“, lobte Golde die Initiatoren der Weihnachtswerkstatt, allen voran Cornelia Lambriev-Soost und Uta Bartsch, in diesem Jahr erstmals im Auftrag des Stadtmarketings Neuruppin.

Weinachtsengel reicht Geschenke aus dem Fenster

Nachdem das achte Dezemberfenster geöffnet worden war, riefen die Kinder mit dem Lied „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ den Weihnachtsengel, der vom Fenster der Kirche aus große Säcke mit Geschenktüten herab seilte. Die waren gefüllt mit Plätzchen, die Neuruppiner Bäckereien spendiert haben. Von ihnen stammte auch der fertige Plätzchenteig. Fast 30 Unternehmen, Vereine und Einrichtungen spendeten insgesamt für die diesjährige Weihnachtswerkstatt.

Kurz vor 18 Uhr kam ein örtlicher Paket- und Briefzusteller und holte die Wunschzettel, um sie nach Himmelpfort zu bringen. Drei Kinderwünsche werden in Erfüllung gehen.

Von Luise Fröhlich

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