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„Painted 800 Beats“

Musik und Farben im Dialog „Painted 800 Beats“

Der Künstler Olaf Haugk gestaltet zur 800-Jahr-Feier ein Bühnenstück in drei Akten am 4. Juni auf dem Oranienburger Schlossplatz. Beim Soundpainting, dem sich der Oranienburger seit 25 Jahren verschrieben hat, entsteht live ein Bild zur Musik. Die Leinwand misst zwei mal drei Meter.

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Der Maler mit seinen Musikerfreunden bei einer Probe.

Quelle: Privat

Oranienburg. Es ist ein Kunstwerk für Augen und Ohren, das live vor den Zuschauern entsteht: Am Sonnabend, 4. Juni, lädt der Oranienburger Maler Olaf Haugk zu einem „Bühnenstück auf Klangteppich, Leinwand und Körper in drei Akten“. Eine Performance für Pinsel und Farbe, Gesang und Instrumente, die ab 18 Uhr auf der großen Bühne vor dem Schloss zu erleben ist. „Painted 800 Beats“ ist sein Beitrag zur 800-Jahr-Feier, ist seine Hommage an die Heimatstadt. Live on stage lässt er ein großformatiges Bild zur Musik entstehen, im ständigen Dialog zu den Musikern.

Seit mittlerweile 25 Jahren hat sich Olaf Haugk dem Soundpainting verschrieben. Inspiriert hatte ihn einst ein Event in Berlin mit der Engerling-Blues-Band. Seitdem gehört das Genre zu seinen künstlerischen Arbeiten. Im Sommer 2015 stand er erstmals mit einem anderthalbstündigen Programm in Heringsdorf beim Bodypainting-Festival mit malerischen Improvisationen zur Musik auf der Bühne.

In Oranienburg stehen mit ihm am Schloss Ralph Weber (Percussion) aus Schöneiche von „Drums4you“, Andreas Ebel aus Berlin, Gesang und Gitarre von „Wine & Roses“ , Ruth Schepers aus Berlin, Saxophon, die unter anderem bei „Jazzappeal“ dabei ist und Sängerin Sahrin Rezai aus Berlin.

Sie gestalten einen Klangteppich zum Farbenrausch aus Acrylfarben auf einer voraussichtlich drei mal zwei Meter großen Leinwand. Einzelne Elemente seines Oranienburg-Bildes hat Olaf Haugk natürlich schon vor Augen, denn es „geht ja um den Bezug zur Stadt“. Aber es bleibe Freiraum für Improvisation. „Wir nehmen Kontakt auf, speziell auch zur Sängerin – es wird ein künstlerischer Dialog“ auf der großen Bühne vorm Schloss.

Er malt zu Jazz, klassischen Musikstücken und Rockmusik. „Es erklingen groovige Adaptionen um Fantasien, Träume und musikalische Zitate von Amy Winehouse und Earth, Wind und Fire.“ Der Künstler lässt die Klänge farbig werden.

Das Soundpainting-Event dauert etwa anderthalb Stunden. Olaf Haugk erwägt, ein dreigeteiltes Bild zu gestalten, damit das Kunstwerk anschließend transportabel ist, um es später in der Orangerie auszustellen zu können.

Dort findet zeitgleich eine Ausstellung mit seinen Arbeiten statt: „Olaf Haugk – Best of 25 Jahren Soundpaintings“. Zur Vernissage lädt er für Mittwoch, 1. Juni, ab 18 Uhr, ein. Eine Premiere für den Oranienburger, der seine Soundpainting-Kunstwerke bisher noch nicht ausgestellt hat. Zu sehen ist die Exposition bis Mitte August.

Olaf Haugk, der heute in Schöneiche bei Berlin lebt, schafft neben diesen Werken aus Klang und Farben vor allem auch Arbeiten in und mit der Natur. Der Standort, das Licht, die Jahreszeit, die Perspektive, all das nimmt Einfluss auf seine „Land-Art“. Auch Kunstwerke mit dem Rasenmäher, aus Holz und Stahl sind so entstanden.

Und er ist seit mehr als zehn Jahren auch als Bodypainter erfolgreich.

Von Heike Bergt

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