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Lokales Parken hinter Lamellen aus Metall
Lokales Parken hinter Lamellen aus Metall
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00:19 24.09.2017
Offizieller Startschuss mit Baustadtrat (4.v.r.), Planern, Chefs der Baufirmen und der Ortsgruppe des ADFC. Quelle: Enrico Kugler
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Oranienburg

So richtig los geht es mit dem Bau am kommenden Dienstag, 26. September. Das kündigte die beauftrage Baufirma HTK aus Wusterhausen an. Baustadtrat Frank Oltersdorf informierte am Donnerstag noch einmal über den geplanten Baustart des Fahrradhauses vor Ort. Mehrere Jahre reifte die Überlegung, wie man die Situation am Bahnhof für die Fahrradfahrer entkrampfen kann, blickte er zurück. Im Frühjahr 2018 soll das Fahrradparkhaus nun fertig sein, das erste Rad hineingeschoben werden können (MAZ berichtete). Verzögerungen habe es einerseits durch langwierige Verhandlungen mit der Bahn gegeben, aber letztlich auch ein Vierteljahr dadurch, dass sich auf die erste Ausschreibung für den Bau keine Firma gemeldet hatte, „der Markt ist einfach leer“, so Oltersdorf. Mit der zweiten hat es dann geklappt. Die HTK übernimmt den Rohbau für 702 000 Euro.

Das Bauwerk insgesamt kostet rund 1,6 Millionen Euro. Es wird parallel zum Bahndamm stehen, 130 Meter lang sein und 1000 Rädern Platz bieten. Auch eine öffentliche Toilette befindet sich unter der Treppe mit den Schiebe-Rampen, über die man sein Fahrrad auch in die obere Etage des Parkhauses befördern kann. Es gibt Schließfächer für Helme, auch für ganze Räder und Ladestationen für E-Bikes. Die Nutzung das Fahrradhauses ist kostenfrei. Der Innenausbau wird zum Jahresende ausgeschrieben. Die Fassade besteht aus Metall. Die senkrecht angebrachten Lamellen in grauem Farbton sind so angebracht, dass man von außen Einblicke hat. „Das ist eine Frage der Sicherheit. Wir wollten keinen abgeschottete Raum, in dem man nicht sieht, was drinnen passiert“, erklärt Frank Oltersdorf. Ist das Fahrradhaus fertig, beginnt die Neugestaltung des gesamten Bahnhofsvorplatzes.

Ab kommenden Montag, 25. September, ist die Stralsunder Straße auf dem Abschnitt der Fahrradhaus-Baustelle nur von Bussen in beide Richtungen passierbar. Eine Ampel regelt das. Autos haben nur vom Bahnhof kommend Richtung Bykstraße freie Fahrt, die aus der Gegenrichtung müssen die Umleitung über die Lehnitzstraße nehmen.

Von Heike Bergt

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