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Pferdefußball und Kutschenrennen

Friedersdorf Pferdefußball und Kutschenrennen

Zum zwölften Mal organisierten die Reitsportler des Heideseer SV Fortuna die „Nacht der Pferde“. Zahlreiche Besucher verfolgten bei Flutlicht die Showvorführungen, Pferdefußball und Hinternissfahren mit Kutschen.

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Auch Pferde können Fußball spielen.

Friedersdorf. Für Pferdeliebhaber ist die „Nacht der Pferde“ in Friedersdorf inzwischen so etwas wie ein Muss geworden. Und so konnten sich auch die Reitsportler des Heideseer SV Fortuna am Samstagabend nicht über mangelnden Zuspruch beklagen. Schon eine ganze Weile vor Beginn kamen die ersten Gäste, suchten sich einen Platz an den Tischen, die rings um den Reitplatz aufgestellt waren, oder machten es sich auf den mitgebrachten Campingstühlen bequem.

Indessen wurden abseits die Pferde schnell noch einmal gestriegelt, um bei ihrem Auftritt eine gute Figur zu machen. Die Mädchen und Jungen vom PSV Spreeaue aus Dannenreich verwandelten sich in kleine Dalmatiner. Der Auftritt der Voltis stand nämlich unter dem Motto „101 Dalmatiner“. Sie sei gar nicht aufgeregt, erklärte die Jüngste von ihnen, die dreijährige Johanna. Das Turnen auf dem Pferd mache ja schließlich Spaß. Was man dann auch sehen konnte bei den Vier- bis Zwölfjährigen. Die „Königskinder“ Voltis, die ihre Heimat auf dem Reiterhof Weiher in Schenkendorf haben, beeindruckten mit ihrem Turnen im Galopp. Die Friesenpferde vom Spreenhagener „Spreeidyll“ hatten lauter „Maja-Bienen“ auf dem Rücken, welche die Zügel in der Hand hielten. Die Reiterinnen und Reiter von der Hope-Ranch in Streganz kamen mit ihren Westernpferden und verbreiteten das entsprechende Flair.

Kickende Pferde und Hindernisrennen

Fußball spielende Pferde sind nicht allzu oft zu sehen. Zur Nacht der Pferde gehört es einfach dazu. Das rote und das weiße Team vom Dudel spielten zum Spaß der Zuschauer gegeneinander. Als es 2:0 für Weiß stand, musste das Spiel beendet werden – der Ball war kaputt. Einen Ersatzball gab es nicht, da diese immerhin 120 Euro kosten. Damit aber im nächsten Jahr wieder gespielt werden kann, haben sich noch am Abend zwei Sponsoren für neue Bälle gefunden.

Sieben Teams lenkten beim Hinderniskutschenrennen ihr Gespann über den Parkours. Moderatoren der „Nacht der Pferde“ waren Heike Zander und Marko Briesenick. Sie erklärten, was gerade auf dem Platz passiert, so dass auch weniger gute „Pferdekenner“ immer im Bilde waren.

Von Gerlinde Irmscher

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