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Lokales Mehr Platz für leidende Füße
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19:20 27.02.2017
Podologin Franziska Gordziel konnte ihre Fußpflegepraxis in Beelitz materiell und personell erweitern. Quelle: Thomas Lähns
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Beelitz

Ihre medizinische Fußpflegepraxis in Beelitz hat die Podologin Franziska Gordziel nach der Neueröffnung zu Beginn dieses Jahres jetzt erweitern können. Zum bereits vorhandenen Behandlungsplatz für die Fußpflege ist nun ein weiterer hinzugekommen. Auch ein Platz für die Kosmetik wurde eingerichtet. Außerdem konnte die 30-Jährige eine Mitarbeiterin einstellen. Anfang des Jahres war die Podologin mit ihrer Praxis von der Berliner Straße in das frühere Haus des Handwerks in der Poststraße 21 in Beelitz gezogen. Dort bieten die Räume gegenüber dem früheren Standort in der Berliner Straße einige Vorteile, sagt sie. Die Zimmer sind ebenerdig, was vor allem ältere Patienten schätzen, und für eine Praxis besser zugeschnitten.

Fällig war das wohl schon längst, denn mit der Eröffnung ihres Studios vor fünf Jahren traf sie offensichtlich den Nerv bei den Beelitzern und den Patienten aus den Nachbarorten. „Im vergangenen Jahr konnte ich niemanden mehr neu aufnehmen, weil es nicht zu schaffen gewesen wäre.“ Viele kommen zunächst mit konkreten Beschwerden – vom eingewachsenen Zehnagel über Hornhaut oder Hühneraugen bis hin zu den Folgeerscheinungen des Diabetes. Dann aber bleiben sie dabei, aus gesundheitsvorbeugenden Gründen oder um sich einfach wohler zu fühlen.

„Tatsächlich ist der Beruf nicht so bekannt“, erzählt Franziska Gordziel über die „Lehre vom Fuß“. Sie hatte im Rahmen ihrer Kosmetikausbildung ein Praktikum bei einer Podologin absolviert – und fand es spannend: „Unsere Füße sind wie kleine Kunstwerke aus 26 Knochen, 107 Bändern und 19 Muskeln“, findet sie. Im Schnitt wird der Mensch während seines Lebens von seinen Füßen mehr als 130 000 Kilometer weit getragen. Dafür kann man sich bei ihnen auch hin und wieder revanchieren – mit einer professionellen Pflege beispielsweise.

Von Thomas Lähns und Heinz Helwig

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