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Polizei 10 Menschen bei Wohnhausbrand verletzt
Lokales Polizei 10 Menschen bei Wohnhausbrand verletzt
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21:31 08.08.2014
Quelle: Julian Stähle
Potsdam

Sie erwachten mitten in einem Albtraum: Die Bewohner der Aufgänge Nummer 75 und 76 in der Saarmunder Straße in der Potsdamer Waldstadt wurden in der Nacht zu Freitag von giftigem Rauch, Blaulicht und Sirenengeheul geweckt. Weil es im Keller des Blocks brannte, war dicker, schwarzer Qualm durchs Treppenhaus bis hinauf in die Wohnungen gezogen. Die beißenden Schwaden schlugen auch den herbeigeeilten Rettern entgegen.

Am Ende ging das nächtliche Drama glimpflich aus – zehn Personen wurden vor Ort behandelt. Neun von ihnen kamen mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, darunter ein Kleinkind. Inzwischen haben alle Patienten das Krankenhaus wieder verlassen. Das Haus ist laut Polizei bewohnbar.

Am Donnerstagabend brach im Keller eines Potsdamer Mehrfamilienhaus ein Feuer aus. Der Rauch zog ins Treppenhaus und in die Wohnungen. Dabei erlitten zehn Bewohner des Hauses leichte Rauchvergiftungen.

Insgesamt waren 33 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehren Potsdam und Babelsberg im Einsatz. Unterstützung bekamen sie von 17 Kollegen der freiwilligen Truppen aus Drewitz und Babelsberg/Klein-Glienicke sowie von zwei Rettungsdienstmitarbeitern aus Potsdam-Mittelmark. 17 Fahrzeuge waren ausgerückt.

Das Haus wurde evakuiert. Dabei mussten die Feuerwehrleute vier Personen über Leitern in Sicherheit bringen. Der Brand war um 00.34 Uhr gelöscht. Doch der Einsatz hielt noch bis gestern Mittag an. Unter anderem wurde eine Nachtwache am Haus aufgestellt, zudem mussten das Gebäude belüftet und der giftige Qualm abgesaugt werden.

Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus, wie Polizeikommissar Carsten Blöss noch am Donnerstagabend mitteilte. Das wollte Polizeisprecher Christoph Koppe am gestrigen Freitag allerdings nicht bestätigen. „Die Brandursache ist bisher noch unklar“, betonte er. Auch zur Schadensghöhe machte er keine Angaben. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Von Nadine Fabian

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