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Polizei 18-Jähriger wird bei Schlägerei verletzt
Lokales Polizei 18-Jähriger wird bei Schlägerei verletzt
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15:20 22.03.2016
Die Polizei musste ausrücken, um den Streit in der Asylunterkunft zu schlichten. Quelle: Julian Stähle
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Falkensee

Bei einer Schlägerei im Falkenseer Übergangswohnheim für Geflüchtete im ehemaligen Agon-Möbelmarkt in der Seegefelder Straße ist ein 18-jähriger Syrer verletzt worden. Ein gleichaltriger Bewohner aus dem russischen Raum habe ihn in der Nacht zum Dienstag mehrfach geschlagen, sagte ein Polizeisprecher.

Zuvor habe es laut Zeugenberichten eine Meinungsverschiedenheit zwischen den beiden jungen Männern gegeben. Der 18-jährige Schläger war mit 1,07 Promille angetrunken und schlug dem gleichaltrigen Syrer mehrfach mit der flachen Hand ins Gesicht. Ein weiterer 24 Jahre alter Asylbewerber hielt den Syrer fest, der sich somit nicht wehren konnte. Mehrere Bewohner der Unterkunft, die an den Streitigkeiten nicht beteiligt waren, reagierten sehr emotional auf die Auseinandersetzung. Mitarbeitern des Wachschutzes gelang es die Lage zu beruhigen und anschließend die Polizei zu verständigen.

Quelle: Julian Stähle

Als die Polizei mit mehreren Streifenwagen anrückte, hatte sich die Lage in der Unterkunft wieder beruhigt. Während der Klärung durch die Beamten rastete der 18-jährige Täter jedoch erneut aus und attackierte seine eigene Mutter, die er zu Boden schubste. Die Polizei nahm den jungen Mann in Gewahrsam. Nach seiner Ausnüchterung wurde er am Dienstagmorgen entlassen.

Gegen ihn und den 24-Jährigen, der den Geschädigten festhielt, ermittelt die Polizei nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Der geschädigte Syrer erlitt leichte Verletzungen im Gesicht, musste aber nicht ärztlich behandelt werden. Die Mutter des Tatverdächtigen musste mit Kreislaufproblemen ambulant behandelt werden.

Mitarbeiter und Bewohner des Plegewohnstifts Falkensee, dem direkten Nachbarn des Übergangswohnheims, hätten vom nächtlichen Vorfall und dem Polizeiaufgebot nichts bemerkt, so eine Mitarbeiterin gegenüber der MAZ.

Quelle: Julian Stähle

Von MAZonline

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