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A 19 nach schwerem Unfall komplett gesperrt

A 19 Berlin – Rostock A 19 nach schwerem Unfall komplett gesperrt

An der Dauerbaustelle Petersdorfer Brücke kurz hinter Brandenburgs Landesgrenze musste die Autobahn 19 Berlin - Rostock erneut komplett gesperrt werden. Ein Lkw war zu schnell und geriet auf die Mittelleitplanke. Es ist nicht der erste schwere Unfall an dem Nadelöhr der Hauptverkehrsader von und zur Ostsee.

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Quelle: dpa

Malchow. Nach einem Lastwagen-Unfall ist die wichtigste Verkehrsader zwischen Berlin und der Ostsee - die Autobahn 19 - bei Malchow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) in beiden Fahrtrichtungen gesperrt worden. Wie ein Polizeisprecher am Montag sagte, fuhr ein mit Stahlteilen beladener Lastwagen in Richtung Berlin gegen 4 Uhr an der nur zweispurigen Baustelle Petersdorfer Brücke auf die mittlere Betonleitwand.

Dabei wurde der Lkw mit Sattelauflieger so stark beschädigt, dass er aufwendig geborgen werden muss, weshalb die Autobahn voll gesperrt werden musste. Verletzt wurde niemand.

Lkw-Fahrer war vermutlich zu schnell

Der Unfall-Lkw hat laut Polizei rund 21 Tonnen Stahl geladen. Die Bergung werde längere Zeit in Anspruch nehmen. Der 59 Jahre alte Fahrer sei vermutlich deutlich zu schnell gefahren. An der in beiden Fahrtrichtungen nur einspurigen Einfahrt zur engen Brückenbaustelle sind eigentlich nur 40 Kilometer pro Stunde erlaubt. Der Lastwagen soll doppelt so schnell gewesen sein. Der Schaden wurde zunächst auf mindestens 30 000 Euro geschätzt.

Vor drei Wochen starb dort ein Mensch

An der A19-Dauerbaustelle Petersdorfer Brücke zwischen den Abfahrten Malchow und Waren kommt es immer wieder zu schweren Unfällen und Vollsperrungen. Erst vor drei Wochen war ein Lkw im Wochenendverkehr ungebremst auf ein Stauende aufgefahren und hatte mehrere Autos ineinandergeschoben: Ein Mensch starb, 16 Menschen wurden verletzt.

Auf der direkten Brückenbaustelle selbst kann wegen der engen Verhältnisse gar keine Abtrennung zwischen beiden Fahrtrichtungen gestellt werden. Dort passierte es schon, dass Lkw-Fahrer nachts auf die falsche Spur gerieten und als Falschfahrer bis zur nächsten Abfahrt unterwegs waren.

Die erste Teilbrücke soll bis zum Sommer 2018 fertig sein. Dann sollen für den Verkehr in beiden Richtungen wieder je zwei Spuren zur Verfügung stehen.

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Von Winfried Wagner

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