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Alexanderplatz: Erst Streit, dann Messerstich

Berlin Alexanderplatz: Erst Streit, dann Messerstich

Wieder ist es am Alexanderplatz zu einer Gewalttat gekommen. Ein 21-Jähriger ist durch einen Messerstich verletzt worden. Zunächst sind zwei Gruppen in Streit geraten, wenig kam es dann zu der Messerattacke. In den vergangenen Monaten ist die Polizei immer wieder wegen Gewalttaten an den Alexanderplatz gerufen worden

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Quelle: dpa

Berlin. Ein 21-jähriger Mann ist am Donnerstagabend bei einer Auseinandersetzung am Berliner Alexanderplatz durch einen Messerstich am Hinterkopf verletzt worden. Der Mann musste seine Wunde im Krankenhaus behandeln lassen, danach konnte er die Klinik verlassen.

Laut Polizei war es gegen 19.30 Uhr am Fernsehturm zu einem Streit zweier Gruppen gekommen. Aus den Gruppen gingen unvermittelt zwei Männer aufeinander los. Dabei wurde der 21-Jährige durch einen Messerstich verletzt. Der Angreifer und seine Begleiter ergriffen danach die Flucht und rannten in Richtung U-Bahnhof Alexanderplatz. Das Opfer verfolgte die Gruppe.

Gewalttaten am Alexanderplatz

Am Alexanderplatz kommt es regelmäßig zu Gewalttaten, im Jahr 2015 hat die Berliner Polizei rund 600 Gewaltdelikte registriert. Im Oktober 2012 wurde dort der damals 20-jährige Jonny K. getötet. Der Fall löste bundesweit Erschütterung aus.

Im August 2014 wird am helllichten Tag ein Mann erstochen. Der Täter hat unvermittelt auf sein Opfer eingestochen.

Im April 2015 gerät ein 20-Jähriger im Bahnhof am Alexanderplatz mit zwei Männern und einer Frau in Streit. Wenig später wird der 20-jährige Mann niedergestochen und schwer verletzt.

Im Juni 2013 kommt es am Neptunbrunnen zu einem Zwischenfall. Ein offenbar psychisch kranker Mann bedroht Menschen mit einem Messer. Später eskaliert die Lage, der Mann steigt in den Brunnen, zieht sich aus, ist weiter aggressiv. Ein Polizist erschießt den nackten Mann schließlich. Danach gibt es eine hitzige Debatte über den Polizeieinsatz.

Einer Polizeistreife fiel die Verfolgungsjagd auf und nahm ihrerseits die Verfolgung der Männer auf. Am U-Bahnhof brach das Opfer schließlich blutend zusammen und musste ärztlich versorgt werden. Den Angreifern gelang die Flucht.

Bei dem Täter soll es sich um einen 19-Jährigen handeln – er ist dem Opfer und den Zeugen bekannt. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet.

Von MAZonline

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