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Polizei Anruf bei der Polizei: Hier wird geschossen!
Lokales Polizei Anruf bei der Polizei: Hier wird geschossen!
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15:32 13.06.2018
Mit einer solchen Softairpistole, die auf den ersten Blick kaum von einer richtigen Waffe zu unterscheiden ist, wurde am Dienstagabend in Leegebruch geschossen. Quelle: Symbolbild/dpa
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Leegebruch

Ein größerer Polizeieinsatz hat am Dienstagabend gegen 20.15 Uhr in Leegebruch für Aufsehen gesorgt. Kurz zuvor hatte sich eine Zeugin telefonisch bei der Polizei gemeldet und davon gesprochen, dass auf einem Spielplatz im Birkenhof in Leegebruch mit einer Waffe geschossen wird.

Die Polizei eilte daraufhin mit mehreren Streifenwagen zum Ort des Geschehens und stürmte auf den Spielplatz. In solchen Fällen müsse die Polizei mit aller Entschiedenheit vorgehen, hieß es am Mittwoch dazu aus der Polizeidirektion Nord. Schließlich wisse bei der Annäherung an den Tatort niemand, ob dort tatsächlich scharf geschossen wird oder ob mit anderen Gegenständen hantiert wird.

In diesem Fall war, wie sich später herausstellte, mit einer Softairpistole geschossen worden. Die Beamten stellten auf dem Spielplatz eine Gruppe von fünf Personen fest, bei denen es sich um vier Asylbewerber im Alter von 17 bis 30 Jahren sowie eine 17-jährige Deutsche handelte. Sie soll auch die Waffe mitgebracht haben, mit der ein 18-jähriger Iraner später geschossen hat. Er soll, so die Auskunft der Polizei, aber nicht auf Personen oder Gegenstände gezielt haben. Die Polizei stellte die Waffe sicher und nahm vor Ort die Personalien der Anwesenden auf. Der Besitz einer Softairpistole allein stellt keine Straftat dar. Da der 18-Jährige diese aber in der Öffentlichkeit benutzt hatte, was nicht erlaubt ist und eine Ordnungswidrigkeit darstellt, wurde gegen ihn eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen.

Erst am 26. Mai dieses Jahres hatten Polizeibeamte ausrücken müssen, weil vor dem Bahnhof in Oranienburg ein 19-jähriger Iraner mit einer Softairpistole um sich geschossen hatte.

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Von Bert Wittke

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