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Polizei Autobahnauffahrt Oberkrämer neuer Unfallschwerpunkt
Lokales Polizei Autobahnauffahrt Oberkrämer neuer Unfallschwerpunkt
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17:27 12.09.2018
Die A10-Anschlussstelle Oberkrämer, auf dem Bild in Fahrtrichtung Dreieck Havelland, erweist sich seit September 2018 mit der aktuellen Baustellensituation als neuer Unfallschwerpunkt. Quelle: Enrico Kugler
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Oberkrämer

Nächster Unfall an der A 10-Anschlussstelle Oberkrämer: Ein 24-Jähriger stieß Dienstagabend (11. September) mit seinem BMW bei der Auffahrt auf die Autobahn mit einem Lkw zusammen. Es war nicht die erste Kollision, die sich in den vergangenen Tagen an der Anschlussstelle ereignete, die mitten in der A10-Dauerbaustelle liegt. Nahezu täglich vermeldete die Polizei in den vergangenen zwei Wochen vornehmlich Zusammenstöße, die sich rund um die Auffahrt auf die Bundesautobahn abspielen. Diese musste verkehrstechnisch aufgrund der aktuellen Baustellensituation angepasst werden. Die Auffahrt auf die Bundesautobahn wurde in einen stark verkürzten Auffahrtsstreifen umgeändert, der über ein „Vorfahrt beachten“-Verkehrsschild geregelt wurde.

Polizeimonitoring schlug schnell Alarm

„Ja, auch uns ist sehr schnell aufgefallen, dass sich hier ein neuer Unfallschwerpunkt entwickelt hat“, bestätigt Polizeisprecherin Ariane Feierbach auf MAZ-Nachfrage. Das polizeiinterne Monitoring – „Wir haben ständig ein Auge darauf, wie sich Unfallvorkommen entwickeln“ – habe frühzeitig Alarm geschlagen. Aber: Die Polizei Brandenburg kann lediglich beraten. Entscheidungen über Anpassungen der Verkehrsinfrastruktur fällen andere.

Auch an der A10-Auffahrt Oberkrämer in Fahrtrichtung Prenzlau knallt es immer wieder. Quelle: Enrico Kugler

Sonderunfallkommission reagierte schnell

So wurden die polizeilichen Hinweise an die speziell für die Bundesautobahn verantwortliche Sonderunfallkommission weitergeleitet. In der sitzen neben dem Landesbetrieb Straßenwesen der Landkreis Oberhavel sowie die Havellandautobahn GmbH als ausführende Baufirma. Um den Unfallschwerpunkt zu entschärfen, ordnete die Kommission zunächst die Herabsetzung des Tempolimits Auf der A 10 im Bereich der Auf- und Abfahrt von 60 auf 40 km/h an. Zudem wurde entschieden: Das Vorfahrtsschild an der Auffahrt in Richtung Hamburg wird durch ein Stop-Schild ersetzt. Zugleich „überwachen wir die Einhaltung der in diesem Bereich aufgestellten Regeln verstärkt“, erklärt Ariane Feierbach. Insgesamt hofft man, durch diese Maßnahmen die Unfallhäufigkeit zeitnah verringern zu können.

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