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Autodieb kommt bei Verfolgungsjagd ums Leben

Tödlicher Unfall in Brandenburg Autodieb kommt bei Verfolgungsjagd ums Leben

Ein 42 Jahre alter Mann ist am frühen Montagmorgen im Süden Brandenburgs bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Bei dem Mann handelt es sich um einen Autodieb, den die Polizei bereits über mehrere Kilometer verfolgt hatte.

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Quelle: dpa (Genrefoto)

Schenkendöbern, Potsdam. Ein 42 Jahre alter Mann ist am frühen Montagmorgen im Landkreis Spree-Neiße bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Bei dem Mann handelt es sich um einen Autodieb, den die Polizei bereits über mehrere Kilometer verfolgt hatte.

Ford in Berlin gestohlen

Wie die Polizei mitteilte, war der Mann in einem in Berlin gestohlenen Pkw Ford Richtung polnischer Grenze unterwegs. Gegen 1.50 Uhr wollten ihn Polizisten auf der A 15 kontrollieren.

Autofahrer entzieht sich Polizeikontrolle

Doch der Mann fuhr mit rasantem Tempo die Abfahrt in Forst ab, durchfuhr die Ortschaft und weiter auf der B 112 in Richtung Guben. Dem Fahrzeug folgte im Abstand von zirka einem Kilometer mit nur teilweisen Sichtkontakt ein Funkstreifenwagen.

Autodieb überfährt Stopstick – und fährt trotzdem weiter

Um den Autofahrer zum Anhalten zu zwingen, haben Polizisten bei Grießen einen Stopstick auf die Straße gelegt. Der Mann überfuhr dieses Element, und trotz entwichener Luft fuhr er noch 3,5 Kilometer in Richtung Taubendorf weiter.

Rechtskurve wird zum Verhängnis

Eine Rechtskurve wurde dem Mann schließlich zum Verhängnis: Das Auto wurde aus der Kurve getragen, kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrmals. Der nicht angeschnallte Fahrer wurde durch das Glasdach des Autos geschleudert.

Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die aufgefundenen Papiere im Fahrzeug weisen den Verunfallten als 42-jährigen polnischen Staatsbürger aus. Zur Unfallaufnahme wurden Experten der Dekra hinzugezogen.

Relativ ruhiges Verkehrswochenende

Am vergangenen Wochenende war es relativ ruhig geblieben auf Brandenburgs Straßen. Bei Verkehrsunfällen sind 53 Menschen verletzt worden. Insgesamt gab es von Freitag bis Sonntag 508 Unfälle, wie die Polizei am Montag in Potsdam mitteilte. Größere Staus gab es nur an Baustellen rings um Berlin.

Von MAZonline mit dpa

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