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Badeunfall? Mann reglos im Wasser entdeckt

Vorfall im Freibad Kiebitzberge Kleinmachnow Badeunfall? Mann reglos im Wasser entdeckt

Im Freibad Kiebitzberge in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) kam es am Freitagabend zu einem Unglück: Ein Mann ist reglos auf dem Wasser treibend entdeckt worden, noch am Sonnabend schwebte er in Lebensgefahr. Die Polizei ermittelt.

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Das beliebte Freibad Kiebitzberge in Kleinmachnow.

Quelle: Martin Steger

Kleinmachnow, Potsdam. Im Freibad Kiebitzberge in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) kam es am Freitagabend zu einem Unglück: Ein Mann ist gegen 18.40 Uhr reglos im Schwimmbecken treibend entdeckt worden.

Rettungsschwimmer holten den 29-Jährigen heraus. Er kam schwer verletzt in ein Potsdamer Krankenhaus. Nach Auskunft der Polizei in Potsdam schwebte der Mann noch am Samstagmittag in Lebensgefahr.

Die wichtigsten Baderegeln

Damit Sie den Somme ram Wasser genießen können, beachten Sie folgende Regeln:

Lassen Sie Babys und Kleinkinder nie unbeaufsichtigt im Wasser spielen!

Gehen Sie nur ins Wasser, wenn Sie sich wohlfühlen!

Nichtschwimmer sollten nur bis zum Bauch ins Wasser gehen!

Schwimmen Sie nicht in unbekannten Gewässern! Auch unbekannte Ufer können gefährlich sein.

Vermeiden Sie das Baden in bewachsenen und sumpfigen Uferzonen.

Schwimmen und Baden Sie nicht dort, wo Schiffe und Boote fahren! Schifffahrtswege, Buhnen, Schleusen, Brückenpfeiler und Wehre sind keine Schwimm- und Badezonen.

Achten Sie darauf, dass die Kinder nicht zu weit hinaus treiben und beachten Sie die ausgewiesenen Badezonen!

Springen Sie nur dort ins Wasser, wo es tief genug und frei ist.

Baden bei Gewitter ist lebensgefährlich. Verlassen Sie sofort das Wasser und suchen Sie feste Gebäude auf!

Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch unklar. Samstagmittag war noch völlig offen, ob es ein Badeunfall war oder ob Fremdverschulden vorliegt. Dies sei nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen, sagte ein Polizeisprecher.

Bei dem Verunglückten handelt es sich laut Polizei um einen slowakischen Staatsbürger mit Wohnsitz in Deutschland.

Freitagabend hatte das Freibad Kiebitzberge nach eigener Auskunft über 4000 Badegäste. Es seien „ausreichend“ Bademeister im Einsatz gewesen. Das Freibad ist bei den Einheimischen sehr beliebt und hatte im Mai sein 40-jähriges Jubiläum gefeiert.

In diesem Jahr gab es in Brandenburg bereits zwei Badetote. Am 6. Juni ertrank eine 7-Jährige im Werbellinsee. Am 4. Juni war eine 82 Jahre alte Frau aus Potsdam in einem Badesee in Wittbrietzen (Potsdam-Mittelmark) ertrunken.

Im vergangenen Jahr hat es in Brandenburg 19 Badetote gegeben. Die Ursache für die meisten Unfälle waren laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Herz-Kreislauf-Probleme. Beunruhigender Trend: Die Zahl der Nichtschwimmer steigt weiter an.

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Von MAZonline

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