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Polizei Polizeiüberblick: Betrügerische „Handwerker“
Lokales Polizei Polizeiüberblick: Betrügerische „Handwerker“
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18:38 03.08.2018
Betrügerische Handwerker in Borgsdorf (Symbolbild).  Quelle: Tobias Wagner
Oranienburg

Unbekannte schmierten Hakenkreuze an eine Brückenmauer zwischen Oranienburg und Lehnitz. Weiterhin wurde der Schriftzug „Nationale Sozialisten“ aufgebracht. Die vor Ort eingesetzten Beamten übersprühten mit Sprühfarbe die Hakenkreuze, um diese unverzüglich unkenntlich zu machen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Sachenhausen: Kellertür aufgebrochen

Donnerstagmittag, gegen 13 Uhr teilte ein Mieter eines Hauses in der Sachenhausener Dr.-Kurt-Scharf-Straße der Polizei mit, dass er Beschädigungen am Schloss seiner Kellertür feststellt habe, die vermutlich auf einen versuchten Einbruch hinweisen könnten. Zur genauen Tatzeit konnte er keine Angaben machen. Das Schloss ließ sich nicht mehr schließen und wies Kratz- und Bohrspuren auf. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

Bergfelde: Airbag aus Mercedes entwendet

In der Zeit von Mittwochabend bis Donnerstagmittag drangen bisher unbekannte Personen in einen Pkw Mercedes CLA 200, der in der Hochwaldallee in Bergfelde am Straßenrand stand, auf bisher unbekannte Art und Weise ein und entwendeten daraus den Fahrerairbag. Die Polizei ermittelt.

Velten: Beim Ausparken gerammt

In der Elisabethstraße in Velten übersah am Donnerstagnachmittag der Fahrer eines Opel Vivaro beim Ausparken einen im Fließverkehr befindlichen Pkw Skoda und es kam zum Zusammenstoß. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 2.000 Euro.

Hennigsdorf: Wohnung nicht gefunden

Ein 29-Jähriger aus dem Tschad irrte am 2. August gegen 15 Uhr offenbar orientierungslos und aggressiv durch den Hausflur „seines“ Mehrfamilienhauses in der Reinickendorfer Straße in Hennigsdorf. Ersten Anrufen zufolge mit einem Messer in der Hand. (Nach gegenwärtigem Kenntnisstand der Polizei war er erst am selben Tag vormittags aus der psychiatrischen Behandlung entlassen worden.) Dabei versuchte er mehrere Türen gewaltsam zu öffnen, wodurch sie beschädigt wurden. Mit anderen Anwohnern des Mehrfamilienhauses kam es dadurch zum Streit und in der Folge zu einer körperlichen Auseinandersetzung.

Der 29-Jährige fügte dabei einem 23-jährigen Iraker eine Bisswunde an der linken Hand und einen mutmaßlichen Nasenbeinbruch zu. Der 55-jährige Vater des Geschädigten (ebenfalls Iraker) griff daraufhin mit Pfefferspray in die Auseinandersetzung ein und konnte den 29-Jährigen überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Der 29-Jährige wurde durch die Beamten gefesselt, anschließend im Rettungswagen vor Ort behandelt und dann ins Krankenhaus nach Hennigsdorf gebracht. Ein zweiter Rettungswagen stand nicht zur Verfügung, so dass der geschädigte 23-Jährige sich eigenständig ins Krankenhaus begeben musste, um seine Bisswunde versorgen zu lassen. Zur weiteren Prüfung des Sachverhaltes wurden drei Strafverfahren eingeleitet. Ein Messer konnte bislang nicht gefunden werden.

Birkenwerder: Lautsprecher mitgenommen

Am 2. August wurde die Polizei gegen 21.30 Uhr zu einer gegenwärtigen Auseinandersetzung zwischen zwei Deutschen und zwei mutmaßlichen Ausländern in der Brieseallee an den Boddensee in Birkenwerder gerufen. Offenbar hatten die Ausländer widerrechtlich die Lautsprecheranlage der Deutschen mitgenommen. Schaden rund 90 Euro. Beim Eintreffen der Beamten waren nur noch die Deutschen vor Ort und ein 23-Jähriger hatte offenbar durch Faustschläge einen Nasenbeinbruch erlitten. Er wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus Hennigsdorf gebracht.

Wegen Diebstahles und Körperverletzung nahmen die Beamten zwei Anzeigen gegen Unbekannt auf. Der Tatverdächtige wurde als „arabisch“ aussehend und etwa 20 Jahre alt beschrieben. Gemeinsam mit dem zweiten Deutschen im Alter von 21 Jahren suchten die Beamten noch die nähere Umgebung ab, konnten die mutmaßlichen Ausländer aber nicht mehr finden.

Hohen Neuendorf: Iraner verletzt

Aus bisher unbekannter Ursache kam es am 2. August gegen 23.15 Uhr im Asylbewerberheim Borgsdorf zu zunächst verbalen Streitigkeiten unter iranischen und mutmaßlich tschetschenischen Asylbewerbern. In weiterer Folge kam es zu Tätlichkeiten, bei denen ein 30-jähriger Iraner mit Fäusten geschlagen und leicht verletzt wurde. Eine zunächst gemeldete Stichverletzung konnte durch die eingesetzten Rettungskräfte nicht bestätigt werden. Der Geschädigte wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in das Krankenhaus Hennigsdorf gebracht. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen Körperverletzung zunächst gegen unbekannt ein. Da beim Eintreffen der Beamten zunächst eine unklare Situation vorlag und zudem mehrere Bewohner mit Eisenstangen in der Hand herumliefen, war die Unterstützung durch Beamte der Bundespolizei zur Beruhigung der Situation erforderlich.

Hennigsdorf: Afghane durch Landsmann verletzt

Ein 25-jähriger Afghane betrat am 2. August gegen 23.40 Uhr sein Zimmer im Übergangswohnheim für Asylsuchende in Hennigsdorf. Zu diesem Zeitpunkt lag der 23-jährige Tatverdächtige (afghanischer Staatsbürger) im Bett des späteren Geschädigten und schlief. Im zweiten Bett des Zimmers lag der 21-jährige Mitbewohner des Geschädigten (ebenfalls afghanischer Staatsbürger) und schlief ebenfalls. Durch das Öffnen der Zimmertür sowie des Kühlschrankes im Zimmer durch den 25-Jährigen wurden die beiden schlafenden Personen geweckt. Aufgrund des Weckens entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen dem 25-Jährigen und dem 23-Jährigen, in dessen Verlauf der Jüngere ein auf einer Kommode liegendes Küchenmesser (Klingenlänge etwa 12 Zentimeter) ergriff und dem 25-Jährigen damit einmal in den Bauch stach.

Der Geschädigte wurde aufgrund der Stichverletzung mit einem Rettungswagen in ein Klinikum in Berlin gebracht und im Rahmen einer Not-Operation unmittelbar operiert. Nach Aussage der Ärzte ist die Verletzung zwar schwer, aufgrund der sofortigen Operation aber nicht lebensbedrohlich. Nach Rücksprache mit dem Bereitschaftsdienst der Staatsanwaltschaft wurde das Delikt als gefährliche Körperverletzung eingestuft und der durch die Polizeibeamten vorläufig festgenommene 23-Jährige aufgrund des Fehlens von Haftgründen wieder aus dem Gewahrsam entlassen. Die weitere Bearbeitung soll im Rahmen der Sachbearbeitung erfolgen.

Borgsdorf: Betrügerische Handwerker

Am 30. Juli erschienen bei zwei Bewohnern (80 und 81 Jahre alt) der Dorfstraße Pinnow in Borgsdorf vier bis fünf mutmaßlich osteuropäische Männer und boten an, für wenige hundert Euro rund zehn bis 15 Meter Schmiedeeisenzaun zu streichen. Am 2. August gegen 13 Uhr beendeten die Männer die Arbeiten und verlangten von den Geschädigten jetzt die Zahlung von vielen tausend Euro. Vor Ort einigte man sich anschließend auf wenige tausend Euro, so dass der 80-Jährige zusammen mit drei „Handwerkern“ zur Sparkasse fuhr. Dort hob er tatsächlich mehrere tausend Euro ab und übergab sie den „Handwerkern“ in bar. Nach ersten Erkenntnissen sollen die betrügerischen Handwerker für eine rumänische Firma arbeiten. Wegen des Verdachts des Betruges wurde ein Strafverfahren eingeleitet, in dem die Kripo Oberhavel um weitere Hinweise auf die „Handwerker“ unter der Telefonnummer 03301-8510.

Hohen Neuendorf: Mit gestohlenem Pkw Hilfe geleistet

Durch einen Anrufer wurde Freitagmorgen kurz vor 6 Uhr gemeldet, dass sich ein Fahrzeugführer mit einem Pkw BMW aus Berlin auf der Veltener Chaussee an der Einfahrt zum Bernsteinsee in Richtung Pinnow festgefahren hatte. Dies bestätigte sich vor Ort. Die eingesetzten Beamten trafen dann allerdings auch noch einen helfenden Bekannten des Fahrzeugführers an. Dieser gab sich als 26-jähriger Fahrzeugführer eines Pkw Ford Tourneo mit dem amtlichen Kennzeichen HVL-LM40 zu erkennen und wurde entsprechend überprüft, da er keine Fahrerlaubnis nachweisen konnte. Dabei stellte sich heraus, dass der Pkw nach einem Diebstahl vom Sommer 2017 zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Kennzeichen gehörten zu einem Pkw Hyundai und wurden ebenfalls im Sommer 2017 entwendet. Daraufhin wurde er im Rahmen des eingeleiteten Strafverfahren zunächst zur Inspektion Oberhavel gebracht und dort zum Sachverhalt vernommen, um die Hintergründe aufzuhellen. Der Ford und die Kennzeichen wurden sichergestellt.

Eine weitere Helferin vor Ort gab an, den Fahrzeugführer des Pkw BMW zu dem 26-Jährigen gefahren zu haben. Ein durchgeführter Drogenschnelltest verlief bei der 33-jährigen Fahrzeugführerin positiv auf Amphetamine und Metamphetamine. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und ein Bußgeldverfahren wegen Fahrens unter Drogen gegen sie eingeleitet. Der festgefahrene BMW aus Berlin selbst war kurz nach 8 Uhr endlich frei. Der Fahrzeugführer hatte sich selbst offenbar nichts zu Schulden kommen lassen. Die Ermittlungen des Kriminaldauerdiensts der Direktion Nord dauern an.

Zehdenick: Haftbefehl vollstreckt

Auf Ersuchen der Staatsanwaltschaft Neuruppin haben Beamte der Kriminalpolizei der Polizeidirektion am 2. August gegen Mittag einen 46–jährigen Mann im Ortsteil Wesendorf festgenommen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl des Amtsgerichtes Zehdenick wegen (mehrfachen) Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Straßenverkehr mit Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten vor. Der Mann hatte sich nicht zum Haftantritt gestellt und hatte sich infolge vor den Beamten der Revierpolizei offenbar gezielt verborgen, konnte aber durch die Kriminalbeamten nach intensiven Ermittlungen lokalisiert und in der Folge festgenommen werden. Der Festgenommene wurde direkt zur JVA Wulkow gebracht und eingeliefert.

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Von MAZonline

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