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Polizei Bombendrohung in Brandenburg
Lokales Polizei Bombendrohung in Brandenburg
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21:13 05.06.2014
Quelle: C. Griebel
Brandenburg an der Havel

Gegen 10.25 Uhr ging der Anruf des 25-Jährigen aus der Walzwerksiedlung am Donnerstag im Callcenter der  Behörde (gelegen in Weißenfels) ein. Der Anrufer bemühte sich nicht, unerkannt zu bleiben. Er nannte seine Kundennummer im Jobcenter, auch seine Handynummer war sichtbar. Er kündigte an, sich nun mit Bombe auf den Weg ins Brandenburger Jobcenter zu machen.

Als die  Polizei an seiner Tür klingelte, war er tatsächlich schon unterwegs – allerdings nur zu einem Freund. Seine Mutter rief ihn an und holte ihn so zurück nach Hause. So konnte die Polizei den Mann gegen 11 Uhr festnehmen. Wie sich herausstellte, war er wütend wegen des Entziehungsbescheides des Jobcenters, den er gerade bekommen hatte – offenbar weil er nicht ausreichend daran mitgewirkt hatte, seine Arbeitslosigkeit zu beenden. Die Konsequenz: Kein Geld mehr, nur noch Essensmarken. Eine solche Strafe hat in aller Regel eine längere Vorgeschichte.

In seiner Vernehmung bestritt der junge Hartz-IV-Geld-Empfänger, dass er tatsächlich Gewalt anwenden wollte. Polizisten durchsuchten seine Wohnung, fanden dort aber keine Bomben oder anderweitig Explosives. Die Kripo ermittelt nun wegen des Verdachtes der Störung des öffentlichen Friedens gegen den Arbeitslosen, der wegen Raubes, Körperverletzung, Sachbeschädigung und weiterer Delikte bereits polizeibekannt ist.

Wie aus Ermittlerkreisen bekannt wurde, spricht nichts dafür, dass der Mann auch verantwortlich ist für die Bombendrohung, die sich am 11. März 2014 ebenfalls gegen das Jobcenter richtete. Um 11.30 Uhr kehrten die Evakuierten zurück.

Von Jürgen Lauterbach

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