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Polizei Das war los in Berlin: Einsätze aus der Nacht
Lokales Polizei Das war los in Berlin: Einsätze aus der Nacht
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15:12 04.03.2017
Quelle: dpa
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Berlin

Auf zwei Berliner U-Bahnhöfen hat es am Freitagabend Auseinandersetzungen gegeben, bei denen mehrere Männer verletzt wurden. Die Auslöser waren in beiden Fällen noch unklar.

Am U-Bahnhof Alexanderplatz habe ein Zeuge kurz nach 21.00 Uhr beobachtet, wie sich zwei Gruppen lautstark stritten, teilte die Polizei am Samstag mit. Dabei wurde auch Pfefferspray benutzt. Davon wurde dann der 46-jährige Zeuge im Gesicht verletzt, der mit dem Streit gar nichts zu tun hatte. Polizisten nahmen kurz danach drei Verdächtige fest. Sie kamen wieder auf freien Fuß.

Um 23.30 Uhr wurde auf dem U-Bahnhof Jannowitzbrücke ein 26-Jähriger von einem 27-Jährigen von hinten mit der Faust am Kopf geschlagen, wie die Polizei weiter mitteilte. Er wehrte sich und schlug den Angreifer, worauf dieser zu Boden ging. Mehrere Begleiter des 27-Jährigen hätten dann den 26-Jährigen angegriffen - auch mit Pfefferspray. Auch er sei dann zu Boden gegangen und habe kurz das Bewusstsein verloren, hieß es. Danach soll er einen weiteren Mann, der ihm helfen wollte, getreten haben.

Der 26-Jährige und der 27-Jährige wurden von Sanitätern versorgt, die anderen Beteiligten flüchteten. Nach den bisherigen Ermittlungen war der 26-Jährige bereits in der S-Bahn mit der Gruppe um den 27-Jährigen in Streit geraten.

Jugendliche überfallen Sonderpostenmarkt in Neukölln

Drei Jugendliche haben einen Sonderpostenmarkt in Berlin-Neukölln überfallen. Sie bedrohten am Freitagabend zwei Mitarbeiterinnen mit Reizgas und einem spitzen Gegenstand, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Eine der Frauen öffnete daraufhin die Kasse, so dass die Räuber zugreifen konnten. Dem Trio gelang unerkannt die Flucht. Wie viel Geld die Jugendlichen erbeuteten, wurde nicht bekannt. Die beiden Mitarbeiterinnen des Marktes blieben unverletzt.

Mann schwebt nach Angriff in Lebensgefahr

Der Zustand des 33-jährigen Mannes, der bei einem Streit schwer verletzt worden war, ist weiter kritisch. Das teilte die Polizei am Samstag mit. Ein Zeuge hatte am Freitagnachmittag einen lauten Streit zwischen zwei Männern auf einem Hof in Berlin-Kreuzberg bemerkt und dann den schwer verletzten Mann gefunden. Der 33-Jährige kam mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus und musste notoperiert werden. Die Polizei nahm am Ort einen 29-Jährigen fest, der den Mann angegriffen haben soll. Er soll heute einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

Dachbodenbrand - Flammen fressen sich durch Zimmerdecke

Wegen eines Dachbodenbrands in Berlin-Reinickendorf sind etwa 20 Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Sicherheit gebracht worden. Am Samstagmorgen war nach Angaben der Feuerwehr Gerümpel auf dem Boden in Brand geraten. Die Flammen fraßen sich durch die Decke der darunterliegenden Wohnung. Die Mieterin hatte das rechtzeitig bemerkt und sich in Sicherheit gebracht. Sie erlitt den Einsatzkräften zufolge leichte Brandblasen an den Füßen, die ambulant behandelt werden konnten. Die Feuerwehr war mit 50 Helfern im Einsatz und konnte den Brand löschen. Ursache und Schadenshöhe blieben zunächst unklar.

Schwulenfeindlicher Angriff auf Mann in Tram

Ein 39-jähriger Mann ist am Samstagmorgen wegen seiner sexuellen Orientierung angegriffen und leicht verletzt worden. Zwei Männer und eine Frau hatten den Mann, der mit seinem Lebensgefährten in einer Tram in Berlin-Gesundbrunnen unterwegs war, angesprochen. Wie die Polizei mitteilte, wollten sie von ihm wissen, ob er schwul sei. Als der Mann das bejahte, beschimpfte das Trio ihn homophob und schlug ihm in das Gesicht. Einer der Täter schlug dem Mann außerdem eine Flasche auf den Kopf. Dann flüchteten die drei Täter. Der Mann erlitt Geschichtsverletzungen und klagte über Kopfschmerzen. Sein Lebensgefährte blieb unverletzt. Der Staatsschutz ermittelt.

Von dpa

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