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Durchsuchungen bei Bestellern von Falschgeld

Berliner Polizei Durchsuchungen bei Bestellern von Falschgeld

Am Donnerstag hat die Berliner Polizei mehrere Wohnungen durchsucht. Es handelte sich um sieben Tatverdächtige, die im Darknet Falschgeld bestellt haben sollen. Bereits im Mai 2017 haben österreichische Sicherheitsbehörden eine Tätergruppe überführt, die Falschgeld über das Darknet vertrieben hatte.

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Ein gefälschtes Sichtfenster auf einem 50 Euro Schein.

Quelle: dpa

Berlin. Das Fachkommissariat für Geldfälschung beim Berliner Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Berlin haben heute morgen mehrere Wohnungen durchsucht. Die Ermittlungen werden derzeit gegen sieben Tatverdächtige im Alter zwischen 19 und 36 Jahren in Berlin geführt, die im Verdacht stehen, gefälschte 50 Euro-Banknoten auf virtuellen Marktplätzen im Darknet bestellt zu haben.

Falschgeld im Darknet zum Verkauf angeboten

Im Mai 2017 haben österreichische Sicherheitsbehörden in Wien eine Tätergruppe überführt, die Falschgeld über das Darknet vertrieben hatte. Weitere Ermittlungen ergaben, dass sie die Falschgeldnoten zuvor selbst gedruckt und diese dann auf entsprechenden Onlinemärkten im Darknet zum Kauf angeboten haben. Im Rahmen der Ermittlungen wurden Adressen von Käufern und Kaufinteressenten des Falschgeldes gefunden und den deutschen Behörden übergeben.

Ab 6 Uhr wurden insgesamt acht Wohnungen in Reinickendorf, Kreuzberg, Wedding, Friedrichshain, Charlottenburg und Neukölln durchsucht. Alle Tatverdächtigen wurden angetroffen und nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wieder entlassen.

Magazin und Munition für AK47 gefunden

Bei den Durchsuchungen wurden Beweismittel, wie Computer, Speichermedien sowie Smartphones gefunden und beschlagnahmt. In der Wohnung eines Tatverdächtigen fanden die Ermittler ein Magazin und Munition für ein Schnellfeuergewehr AK47. Darüber hinaus konnten Verstöße gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz festgestellt und eingeleitet werden. Die Ermittlungen und Auswertungen der Beweismittel dauern an.

Unter der Koordination des Bundeskriminalamtes wurden heute bei 40 Tatverdächtigen in elf Bundesländern Wohnungen und andere Räumlichkeiten durchsucht.

Von MAZonline

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