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Einbrecher wehren sich gegen Festnahme

Erlenhof Einbrecher wehren sich gegen Festnahme

Am späten Samstagnachmittag drangen drei Männer gewaltsam in eine Wohnung im Erlenhof ein. Als die Polizei die drei Einbrecher stellen wollte, wehrten sich diese und drohten den Beamten mit Tritten. Am Folgetag konnten sie sich nicht mehr an die Tat erinnern.

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Symbolfoto.

Quelle: Robert Schlesinger/dpa

Potsdam. Am späten Samstagabend verschafften sich drei Männer gewaltsamen Zutritt zu einer Wohnung im Erlenhof, in der mehrere polnische Leiharbeiter wohngemeinschaftlich untergebracht sind. In der Wohnung griffen sie dann, aus bislang ungeklärten Gründen, drei der dort untergebrachten polnischen Bewohner (34, 34 und 35 Jahre alt) an und verletzten diese.

Täter wehrten sich gegen Festnahme

Ein 34- und 35-Jähriger wurden später sogar über Nacht in einem Krankenhaus behandelt. Als die Polizei am Einsatztort eintraf, flüchteten die drei Angreifer aus der Wohnung. Zwei von ihnen konnten schon nach kurzer Verfolgung gestellt und festgenommen werden. Dagegen wehrten sie sich, verhielten sich aggressiv und drohten den Beamten sogar mit Tritten, sollten sie ihnen zu nahe kommen.

Mit einfacher körperlicher Gewalt konnten die Beiden aber dann dennoch in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion Potsdam gebracht werden. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um ebenfalls polnische Landsleute im Alter von 19 und 31 Jahren. Bei der Durchsuchung des 31-Jährigen fanden die Beamen ein Tütchen mit Cannabis.

Täter konnten sich am Folgetag nicht mehr erinnern

Alkoholtests der Beiden ergaben Werte von 2,09 und 2,89 Promille. Sie blieben zur Ausnüchterung und der Verhinderung weiterer Straftaten im Polizeigewahrsam. In einer Vernehmung am Folgetag konnten sich beide, wohl auch aufgrund ihres hohen Alkoholspiegels nicht mehr an die Taten erinnern. So konnte auch der eigentliche Grund des gewaltsamen Eindringens in die Wohngemeinschaft nicht ergründet werden.

Die Kriminalpolizei ermittelt aber wegen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, gefährlicher Körperverletzung, dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, sowie dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Von MAZonline

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