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Endlich vierköpfige Einbrecherbande gefasst

Märkisch-Oderland Endlich vierköpfige Einbrecherbande gefasst

Seit Jahresbeginn konnten viele Bürger in Bad Freienwalde und Umgebung nicht mehr ruhig schlafen, denn Kriminelle brachen bis Juli etwa 100 Mal in Läden, Behörden, Kitas und Gaststätten ein – nun sitzen drei der Täter in Untersuchungshaft. Der Schaden beläuft sich auf rund 100 000 Euro. Eine einzige Tat wurde ihnen zum Verhängnis.

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Die Täter waren zwischen 18 und 23 Jahre alt.

Quelle: dpa

Märkisch-Oderland. Die Polizei hat im Raum Bad Freienwalde einer vierköpfigen Einbrecherbande das Handwerk gelegt. Auf ihr Konto sollen von Jahresbeginn an bis Juli 2016 knapp 100 Einbrüche in Läden, Behörden, Kitas und auch Gaststätten gehen, wie der Chef der Kriminalpolizei von Märkisch-Oderland, Jens Bergmann, am Mittwoch sagte. „Das war für uns in Ostbrandenburg eine herausragende Serie. Die Schadenssumme beläuft sich auf rund 100 000 Euro.“

Drei der Täter sitzen in Untersuchungshaft

Gegen die Männer im Alter zwischen 18 und 23 Jahren aus Bad Freienwalde wurden wegen schweren Bandendiebstahls Haftbefehle erlassen. Drei der mutmaßlichen Täter sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft, einer ist noch auf der Flucht.

„Die jungen Männer haben mit den Einnahmen aus den Einbrüchen ihren Lebensunterhalt und teilweise ihre Spielsucht finanziert“, erklärte Bergmann. Wegen der massiven Konzentration der Einbrüche im Freienwalder Stadtgebiet setzte die Polizei eine siebenköpfige Ermittlungsgruppe zur Aufklärung ein. Sie wurde durch Polizeistreifen und Bereitschaftspolizisten in Zivil unterstützt.

Ein Einbruch in einer Gaststätte wurde zum Verhängnis

Letztlich wurde der Bande ein Einbruch in eine Gaststätte zum Verhängnis. In Videoaufnahmen einer Überwachungskamera stießen die Ermittler auf einen polizeibekannten jungen Mann, in dessen Umfeld dann die übrigen Bandenmitglieder ausgemacht wurden.

Schnell sei den Ermittlern klar geworden, dass für die Einbruchserie keine ausländischen Banden verantwortlich sein konnten, sagte Bergmann. So seien die Täter nur in einem sehr kleinen Aktionsradius aktiv gewesen und hätten es nur auf Kleinelektronik und kleine Bargeldmengen abgesehen.

Von dpa

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