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Polizei Warnung vor Trickbetrügern
Lokales Polizei Warnung vor Trickbetrügern
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15:05 06.12.2018
Quelle: dpa
Mittelmark

Die Polizei warnt vor falschen Polizisten im ganzen Kreis Potsdam-Mittelmark. Gerade in den vergangenen zwei Tagen haben sich Trickbetrüger am Telefon als Polizeibeamte ausgegeben, um Bargeld von ihren Opfern zu bekommen.

Bei Anruf erscheint eine Nummer mit der „110“ darin

Nach Polizeiangaben wurden vor allem Mittelmärker mit „älterklingenden Namen“ angerufen. In allen Fällen wurde bei den Angerufenen eine Telefonnummer mit „110“ angezeigt. So wollen die Betrüger offenbar den Anschein erwecken, dass die Polizei anruft. Sie behaupteten, dass die Polizei eine Tätergruppe festgenommen hätte, bei denen sich eine Liste mit potenziellen Opfern befände. Darauf stünde auch der Name des Angerufenen – so schüren die Betrüger Angst. In geschickter Gesprächsführung fragten die angeblichen Polizisten dann neben auffälligen Beobachtungen in der Vergangenheit, auch nach den persönlichen Besitz- und Vermögensverhältnissen der Angerufenen.

Betrüger wollen Geldübergabe vereinbaren

Auch wenn die Täter oftmals keine Geldforderung im ersten Telefonat stellen, bekommen einige der Geschädigten manchmal erneute Anrufe, in denen die vermeintlichen Polizisten angeben die Besitzstände sichern zu wollen, um die Bürger vor möglichen Diebstählen zu schützen. Oft wollen sie dann einen Termin zur Übergabe ihrer Besitztümer an die „Polizei“ vereinbaren.

Telefonnummern der örtlichen Polizei

Polizeiinspektion Brandenburg an der Havel: 0 33 81 / 56 00

Polizeirevier Bad Belzig: 03 38 41 / 55 -0

Polizeirevier Beelitz: 03 32 04 / 36 -0

Polizeirevier Michendorf: 03 31 / 2 83 51-26 24

Polizeirevier Werder: 0 33 27 / 4 83 -0

Polizeiinspektion Potsdam: 03 31 / 55 08 -0

Zum Glück – und weil die Angerufenen nicht auf den Trick hereingefallen sind – ist bislang offenbar kein Versuch geglückt, der der Polizei bekannt geworden ist. Viele Betroffene informierten die Polizei.

Polizei: Niemals Finanzsituation am Telefon verraten

Die Polizeidirektion West rät, sich niemals auf solche oder ähnliche dubiosen Geldforderungen, von wem auch immer und unter welchem Vorwand auch immer einzulassen. Niemals solle man am Telefon seine finanzielle Situation schildern oder Geldverstecke verraten. Wer unsicher ist, sollte das Telefonat beenden und seine örtliche Polizeidienststelle anrufen.

Folgende Tipps gibt die Polizei

Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen. Geben sie keine Details Ihrer familiären oder finanziellen Verhältnisse preis!

Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen! Vereinbaren sie einen späteren Gesprächstermin, damit die in der Zwischenzeit die Angaben zum Beispiel durch einen Anruf bei Ihren Verwandten oder einem Rückruf bei der örtlichen Polizei überprüfen können.

Rufen Sie die örtliche Polizei zurück. Verwenden Sie dazu nur die öffentlich bekannte Telefonnummer – aber nicht die Nummer, die die Anruferin oder der Anrufer Ihnen möglicherweise gegeben hat oder die auf dem Display angezeigt wurde!

Notieren Sie sich gegebenenfalls die auf dem Sichtfeld Ihres Telefons angezeigte Nummer des Anrufers.

Bevor Sie jemanden ihr Geld geben wollen: Besprechen Sie die Angelegenheit mit einer Person Ihres Vertrauens. Wenn Ihnen die Sache „nicht geheuer“ erscheint, informieren Sie bitte ihre örtliche Polizeidienststelle

Übergeben Sie kein Geld an Personen, die Ihnen nicht persönlich bekannt sind auch nicht an (vermeintliche) Polizisten!

Wer eine Geldübergabe vereinbart hat, sollte sich umgehend bei der Polizei melden: 110.

Von MAZonline

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