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Festnahme nach Mord an vermisstem Mann

Helmut Renger aus Berlin Festnahme nach Mord an vermisstem Mann

In Berlin steht ein Verbrechen kurz vor der Aufklärung. Nach dem gewaltsamen Tod des lange vermissten Helmut Renger ist am Donnerstag ein Tatverdächtiger festgenommen worden. Ein mögliches Motiv wird geprüft – es könnte in der bewegten Vergangenheit des Opfers liegen.

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Helmut Renger, Vermisster aus Berlin ist wahrscheinlich am 19. Oktober getötet worden.

Quelle: privat

Berlin. Er hat eine bewegte Vergangenheit, die ihn möglicherweise das Leben gekostet hat. Der seit Oktober 2017 verschollene Helmut Renger ist Opfer eines Verbrechens geworden. Am Donnerstag hat die Polizei einen des Mordes verdächtigen 47-jährigen Mann in Berlin-Charlottenburg festgenommen. Die Polizei prüft ob der Mann sein Opfer aus Habgier getötet hat.

Renger galt seit einem Türkei-Urlaub im Oktober 2017 als verschollen. Bekannte hatten ihn erst im November vermisst gemeldet, da es für ihn nicht untypisch war, einige Zeit nicht erreichbar zu sein. Die Polizei vermutete recht schnell ein Verbrechen, da Renger eine bewegte geschäftliche Vergangenheit hatte. Er handelte online mit Devisen. Dabei hat er laut Polizei Geld von Investoren verloren oder für eigene Zwecke gebraucht, bzw. investiert. Er war auch einmal insolvent gegangen. Um bei möglichen Geschäftspartnern Eindruck zu hinterlassen, fälschte er seine Biografie und gab etwa an, ein Elite-Internat besucht zu haben oder ein großes Büro in Frankfurt am Main zu besitzen.

Der Verdächtige ist am Donnerstagmorgen in einer Kneipe festgenommen worden. Laut Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft soll er Helmut Renger bereits am 19. Oktober in der gemeinsamen Wohnung getötet haben. Die Leiche von Renger ist aber noch nicht gefunden worden. In welcher Beziehung Opfer und der mögliche Täter zueinander standen, ist noch unklar. Der Mordverdächtige ist am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt worden, der den Haftbefehl gegen den Mann aussprach.

Von MAZonline

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