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Hennigsdorf: Bombe bei Gartenarbeit entdeckt

Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg Hennigsdorf: Bombe bei Gartenarbeit entdeckt

Böse Überraschung am Samstagmorgen im Hennigsdorfer Ortsteil Stolpe-Süd (Oberhavel): Bei der Arbeit in ihrem Garten hat eine Familie eine Bombe entdeckt. Kampfmittelexperten haben den Blindgänger umgehend gesichert. Am Montag wird über das weitere Vorgehen entschieden, so lange bleibt die Bombe im Garten. Aber eine halbe Entwarnung konnte schon gegeben werden.

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Das Grundstück, auf dem die Bombe gefunden wurde, wurde umgehend abgesperrt.

Quelle: Robert Roeske

Hennigsdorf, Stolpe-Süd. Böse Überraschung am Sonnabendmorgen  im Hennigsdorfer Ortsteil Stolpe-Süd. Bei Grabungsarbeiten auf dem Grundstück in der Straße Freiheit 48  stießen die  Bewohner des Einfamilienhauses auf einen Blindgänger. Die Beamten waren  gegen 9 Uhr am Sonnabend über den gefährlichen Fund informiert  worden.

Es handelt sich  um einen 250-Kilogramm-Sprengkörper britischer Bauart. Herbeigerufene Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes  (KMBD) gaben später Entwarnung: Der Zünder ist nicht mehr intakt, die Bombe nicht mehr scharf.

Es gehe keine Gefahr mehr von dem Kriegsrelikt aus, so die Oranienburger Polizei.  Übers Wochenende wurde der Fund durch Mitarbeiter einer Firma, die das Ordnungsamt der Stadt Hennigsdorf beauftragt hatte, rund um die Uhr bewacht.

Den Grundstückseigentümern war jedoch angesichts des Fundes im Garten wohl doch zu mulmig, sie verließen ihr Grundstück, bis die Bombe verschwunden ist.

Am  Montag, so die Oranienburger Polizei, soll über das weitere Vorgehen entschieden werden. Es gebe zwei Optionen: Entweder die Zünder vor Ort entfernen und dann die Bombe abtransportieren oder sofort abfahren und auf einem Sprengplatz den Rest in die Luft jagen.   hb

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