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Polizei Jugendliche brechen in Eiswasser ein
Lokales Polizei Jugendliche brechen in Eiswasser ein
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12:00 22.02.2018
Mehrere Jugendliche brachten sich Montagabend auf dem Prerauer Stich bei Zehdenick in eine bedrohliche Lage. Quelle: Julian Stähle
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Zehdenick

Glimpflich ging am Montagabend (19. Februar) in Zehdenick ein Ausflug auf das Eis des Prerauer Stichs von gleich mehreren Jugendlichen aus. Die Polizei war gegen 17.15 Uhr durch die Regionalleitstelle der Feuerwehr über den Einbruch mindestens einer Person ins Eis auf dem Gewässer informiert worden. Zudem sollten sich auf der betreffenden Eisfläche weitere Personen befinden.

Rettungskräfte holten die Jugendlichen vom Eis. Quelle: Julian Stähle

Anwohner hatten die Rettungskräfte informiert, nachdem die Jugendlichen sich deutlich vom Ufer entfernt auf den See begeben hatten und zwei Personen dort ins Wasser einbrachen. Mit Hilfe eines Schlauchbootes arbeiteten sich die Kameraden der Feuerwehr an die Unfallstelle. Drei Jugendliche im Alter von 14, 15 und 16 Jahren holten sie vom Eis, zwei weitere, 15-Jährige, die im Eis eingebrochen waren, mussten aus ihrer Lage befreit und aus dem nur wenige Grad kalten Wasser gerettet werden. Mit einer Unterkühlung wurden die beiden anschließend ins Krankenhaus gebracht. Die drei anderen Jugendlichen wurden durch die Beamten der Polizei an ihre Eltern übergeben.

Polizei warnt: Betreten von Gewässern lebensgefährlich

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang einmal mehr vor dem Betreten nicht tragfähiger Eisflächen. Trotz aktuell herrschender Temperaturen sollen Eisflächen auf Gewässern nicht betreten werden, da diese nicht tragfähig sind. Wer sich auf das Eis wagt, begibt sich in Lebensgefahr. Auch die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) warnt vor dem Betreten von Eisflächen, solange die Eisdicke nicht mindestens 10 cm beträgt.

Der Prerauer Stich am Montagabend. Quelle: Julian Stähle

Vor wenigen Tagen erst war in Oranienburg ein 14-jähriger Jugendlicher am Stadthafen ins Eis eingebrochen und bis zu den Schultern versunken. Der Junge musste aus seiner misslichen Lage gerettet werden und kam unverletzt, lediglich mit dem Schrecken davon (MAZ berichtete).

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Von MAZonline

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