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KaDeWe-Raub: Beute im Pfandleihhaus aufgetaucht

Berlin KaDeWe-Raub: Beute im Pfandleihhaus aufgetaucht

Es war einer der spektakulärsten Raubüberfälle der vergangenen Jahre. Vor mehr als einem Jahr haben mehrere Täter im Weihnachtsgeschäft das Luxuskaufhaus KaDeWe in Berlin überfallen und Uhren und Schmuck im Wert von mehr als 800.000 Euro erbeutet. Nun ist erstmals etwas von der Beute aufgetaucht – bei einem Pfandleiher.

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Vier Tage vor Heiligabend haben mehrere Täter im Jahr 2014 das KaDeWe überfallen.

Quelle: dpa

Berlin. Eineinhalb Jahre nach dem Überfall auf das Berliner Luxuskaufhaus KaDeWe ist erstmals etwas von der Beute aufgetaucht. Am Mittwoch vergangener Woche habe ein 38-Jähriger versucht, ein Collier bei einem Pfandhaus zu beleihen, teilte die Polizei mit. Weil er keine Eigentumsnachweise vorlegen konnte, wies ihn der Angestellte ab - und zeigte den Vorfall bei der Polizei an. Zwei Tage später habe der Mann dann in einem Leihgeschäft in Charlottenburg mehrere Tausend Euro für das Schmuckstück bekommen und seine Personalien angegeben.

Danach befragten ihn Polizisten. Ihnen erklärte der Mann, er habe das Collier seiner Freundin gestohlen, um Schulden begleichen zu können. Diese wiederum gab an, das Schmuckstück gefunden zu haben. Gegen den 38-Jährigen wird nun wegen Diebstahls ermittelt, gegen seine Freundin wegen Fundunterschlagung.

Bei dem Überfall am 20. Dezember 2014 - mitten im vorweihnachtlichen Geschäftstrubel - waren laut Ermittlungen Uhren und Schmuck im Wert von rund 817. 000 Euro erbeutet worden. Das Landgericht hat Ende Mai einen 30-Jährigen zu sechs Jahren und acht Monaten Haft wegen besonders schweren Raubes verurteilt. Er war mit vier Komplizen in das Kaufhaus gestürmt und hatte Vitrinen zerschlagen. Ein Komplize, der das Fluchtauto bereit gestellt hatte, bekam eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren.

Von dpa

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