Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -1 ° wolkig

Navigation:
Kälbchen gerissen – vermutlich vom Wolf

Gottsdorf (Teltow-Fläming) Kälbchen gerissen – vermutlich vom Wolf

Vermutlich von einem Wolf ist in der Nacht zu Sonnabend ein Kälbchen an der Klinkenmühle in Gottsdorf (Teltow-Fläming) gerissen worden. Die Herde mit 70 Mutterkühen und 16 Kälbern steht derzeit im Winterauslauf direkt am Stall. Das Bullenkalb war erst vier Tage alt.

Voriger Artikel
Bagger-Diebe richten beinahe Katastrophe an
Nächster Artikel
Mann zeigt Kind Pornobilder – Polizei startet Fahndung

Die Reste des Kälbchens, das in der Nacht zu Sonnabend in Gottsdorf gerissen wurde.

Quelle: privat

Gottsdorf. Vermutlich von einem Wolf ist ein Kalb in Gottsdorf gerissen worden. Unsanft wurden die Inhaber der Klinkenmühle, Kathrin und Andreas Lütteken, in der Nacht zum Sonnabend aus dem Schlaf gerissen. Ihre Rinderherde, die sich im Winterauslauf direkt am Stall befindet, war in heller Aufregung. Kurz vor 3 Uhr schaute Andreas Lütteken mit der Taschenlampe nach und versuchte, die Tiere zu beruhigen.

Bullenkalb war erst vier Tage alt

„Am Morgen fanden wir dann in 100 Metern Entfernung die Reste unseres toten Kälbchens“, berichtete Kathrin Lütteken. Das Bullenkälbchen war gerade vier Tage alt und hatte knapp 40 Kilo gewogen. Laut Gutachter habe vermutlich ein Wolf das Kalb gerissen; Gewissheit bringen aber erst weitere Untersuchungen.

Wirtschaftlich lässt sich der Schaden schwer beziffern, „aber wir haben Angst, dass das wieder passiert“, sagt Kathrin Lütteken. Ihre Tochter hatte auf dem Außengelände Spuren von drei Wölfen gesichtet. Derzeit zählt die Herde 70 Mutterkühe und 16 Kälber, die demnächst raus auf die Weide sollen. „Wenn wir das ganze Gelände kompakt einzäunen müssten, kann das keiner bezahlen“, so die Inhaberin.

Von Elinor Wenke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizei
Start der Typisierung am Samstagvormittag
Stammzellspender für Nick gesucht

Weit über 1500 Menschen kamen am 17.Februar 2018 zur Typisierungsaktion für den schwerkranken Nick. Der 13-Jährige benötigt dringend einen Stammzellspender.

War die Entscheidung der Jungen Union richtig?