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Knochen gehört zu vermisster Frau

Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) Knochen gehört zu vermisster Frau

Späte Gewissheit: Der im März am Böbereckensee bei Rheinsberg gefundene Knochen ist jetzt eindeutig der seit September 2013 vermissten Rita Frodien zugeordnet worden. Rechtsmediziner verglichen eine DNA-Probe ihres Sohnes mit DNA-Material aus dem Knochen – beide stimmten überein.

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Kriminalpolizisten hatten nach dem Knochenfund im März nach weiteren Hinweisen gesucht.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Der im März am Böbereckensee gefundene Knochen kann eindeutig der im September 2013 vermissten Rita Frodien zugeordnet werden. Rechtsmediziner hätten Übereinstimmungen einer DNA-Probe ihres Sohnes und des DNA-fähigen Material des Knochens gefunden, teilte die Polizei mit.

Die damals 78-jährige Berlinerin hatte im September 2013 einige Urlaubstage in Rheinsberg verbringen wollen. Als sich ihr Mann zum Mittagsschlaf hinlegte, verschwand sie. Obwohl die Polizei eine intensive Suche mit Hunden und Hubschrauber einleitete, konnte die an Demenz erkrankte Frau nie gefunden werden.

Nur wenige Kilometer von dem Ort, an dem Rita Frodien zuletzt gesehen worden war, hatte ein Spaziergänger am 12. März einen Knochen gefunden. Die Polizei glich die Daten der untersuchten Knochen mit bisher ungelösten Vermisstenfällen ab – auch dem von Rita Frodien.

Ein Totenschein kann dennoch nicht ausgestellt werden

Trotz der DNA-Übereinstimmungen kann noch kein endgültiger Totenschein für Rita Frodien ausgestellt werden. Man habe lediglich einen Unterschenkelknochen und einen Fuß untersuchen können, so Pressesprecher Toralf Reinhardt. Um den Tod der Vermissten zu bescheinigen, hätte jedoch eine größere Menge Knochen gefunden werden müssen. „Das ist rechtlich einfach so.“

In den Akten der Polizei wird Rita Frodien deshalb weiter als vermisst geführt. Auch das Todesermittlungsverfahren geht weiter.

Von MAZonline

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